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Thema: Wohnmobil auf Autoreisezug

Baum-Darstellung

  1. #21
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    02.02.2011
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    Niederösterreich
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    Hallo und guten Morgen,

    Freut mich echt, dass das Thema so angeregt diskutiert wird. Ich möchte das Ganze noch warm halten. Wenn nämlich die Sonne immer stärker hervorkommt, holen viele Leute sofort auch die "Sommersachen" hervor und das Forum wird auch wieder mehr von Leuten gelesen, die ihr Fahrzeug bisher eingewintert haben.

    Wie ist es eigentlich zu der Idee gekommen?
    Wie schon öfter erwähnt, so neu ist das alles nicht. Wenn es noch zu eruieren ist, dann schau´ ich mir an, woran es früher gescheitert ist. Tatsache ist, dass das Ganze nur leistbar wird, wenn die Produktionskosten niedrig gehalten werden können.

    Das kann man vergleichen zum Beispiel mit einem Gebrauchtwagen-Händler. Der kann auch nur mit den Einkaufspreisen verdienen. Er kann im Verkauf nicht mehr verlangen als der Händler ein paar hundert Meter weiter. Im Verkauf gibt also die Konkurrenz die Preise vor. Daran kommt man nicht vorbei. Die Konkurrenz besteht in unserem Fall im Wesentlichen aus "Straße" (=selber fahren) oder "Flugzeug" + WoMo am Ziel mieten. Zweiteres ist für Camper wohl nur bei Übersee-Ziele eine Option. Bleibt also die Alternative "Selberfahren". Sehr oft hört man ja: "Der Weg ist das Ziel".

    Jetzt gibt es aber folgende Situation:

    Campen ist PHILOSOPHIE! - Einmal Camper-immer Camper. Wem einmal der "Virus" erwischt hat, der kriegt ihn so schnell nicht mehr los. Für mich bedeutet das "Stammkundenpotential" :-)

    Nun hat so ein WoMo (-verzeiht bitte wenn ich nur von Wohnmobilen schreibe - ich meine natürlich immer auch Gespanne, ist aber einfacher "WoMo" zu schreiben...) eine bestimmte "Tagesreichweite". Die ist von vielen Dingen abhängig und liegt - schätze ich mal - irgendwo bei +/- 800 Kilometern. Innerhalb dieses Radius´ ist man relativ oft - auch für kürzere Touren - unterwegs. Und wie vorhin erwähnt habe, sind Camper sehr treue Anhänger dieser einzigartigen Freizeitbeschäftigung. Das heißt aber auch, dass man nach einigen Jahren die schönsten Ziele in genau diesem Radius von ca. 800 Kilometern schon kennt und auch mal was Neues erleben möchte.

    Was liegt da näher, als an der "Außengrenze" der bekannten Region zu starten und zu neuen Zielen auf zu brechen. Neue Landschaften erleben, neue Leute kennen lernen und spannende Touren unternehmen wird möglich, wenn Lenker und Begleiter nach 1000 Kilometer noch fit und entspannt durchs Land gleiten...

    Durchaus vergleichbar ist die Situation bei den Freizeitsportlern mit Fahrrad und Nordic-Walking Stöcken. Was machen die Radfahrer nach einer bestimmten Zeit, nachdem sie jeden Winkel in der erreichbaren Umgebung schon kennen? Richtig: Sie kaufen sich einen Fahrradträger fürs Auto, fahren ein, zwei Stunden und starten ab dort neue Touren. Die Nordic-Walker machen es ähnlich, wenn sie nicht gerade einen "Trainigsplan" auf immer der gleichen Runde absolvieren. Bei den Nordic-Walkern geht es naturgemäß sogar noch schneller. Die Gegend die man in der verfügbaren Freizeit zu Fuß erreicht, kennt man bald in- und auswendig. Also: Ab ins Auto und dann laufen... (Persönlich halte ich dieses Verhalten aus Umweltgründen nicht für richtig, besser wäre: Rein in den Zug, ein paar Stationen gefahren und dann walken... aber das ist eine andere Geschichte...)

    Nachdem ich selbst kein Camper bin, bitte ich Euch um Eure Sicht der Dinge und ob ich mit meinen Ansichten richtig liege.

    Noch einen schönen Sonntag - Jodie.
    Geändert von Jodie (06.02.2011 um 10:05 Uhr)

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