Hallo zusammen,
heute hat sich leider meine Versorgungsbatterie verabschiedet. Ein Kollege hat mir empfohlen, direkt auf eine LiFePO4-Batterie umzurüsten. Allerdings ist mein Wohnmobil bereits 24 Jahre alt und mit einem originalen Ladegerät ausgestattet, das sowohl die Starter- als auch die Aufbaubatterie lädt – ebenfalls aus dem Baujahr.
Mein Kollege meinte, das sei grundsätzlich kein Problem, da das integrierte BMS (Batteriemanagementsystem) der LiFePO4-Batterie die Ladevorgänge entsprechend regeln würde. Allerdings bin ich unsicher, ob in meinem Fahrzeug ein Ladebooster oder lediglich ein Trennrelais verbaut ist.
Falls ein Ladebooster installiert ist, besteht laut meinem Kollegen die Gefahr, dass die Leitungen überlastet werden könnten, da LiFePO4-Batterien mit bis zu 50 Ampere Ladestrom ziehen können. Auch die Lichtmaschine könnte dabei an ihre Belastungsgrenze geraten.
In der Plusleitung zur Aufbaubatterie ist eine 50A-Sicherung verbaut, allerdings weiß ich nicht, ob diese die Leitung selbst oder nur die Verbraucher absichert.
Ich bin nun etwas unsicher, wie ich am besten vorgehen soll.
Was würdet ihr mir raten? Ist der Umbau auf LiFePO4 in meinem Fall sinnvoll? Welche Komponenten sollte ich gegebenenfalls ergänzen oder austauschen?
Vielen Dank im Voraus für eure Einschätzungen!
Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten.
Letztlich liegen beide falsch.
Aber der Optimist lebt glücklicher.