Ja, kommt noch was. Wenn auf die Schnelle keiner mehr eine Idee hat. Das Notbremssystem hat einen Sensor im Grill und eine Kamera hinter dem Innenspiegel. Das System reagiert auf Objekte mit einer Nummerntafel und Fußgänger im Geschwindigkeitsbereich zwischen 5 - 140 km/h. Ob es wirklich keinen Radfahrer erkennt, wird sich zeigen. Also eine Fahrt gegen eine Mauer sollte funktionieren.![]()
Ein Mitarbeiter einer Abschleppfirma und ein Mechaniker vom ÖAMTC fanden folgende Argumente: Der Notbremsassistent verstärkt die Bremskraft auf das Pedal auf das Maximum. Alle vier Räder drehen sich so langsam, dass der Gummiabrieb und Schmutz im Profil ausgeworfen werden kann. Somit wird die bestmögliche Bremswirkung erzielt. Dabei versucht er das Fahrzeug auch in der Spur zu halten. Bei so einer Aktion, bekommt die Auflaufbremse des Anhängers nicht die Möglichkeit ihre Bremskräfte zu entwickeln. Schlagartig läuft der Anhänger auf die Anhängezugvorrichtung auf und das kann zur Folge haben, dass die ganze Notbremsung außer Kontrolle gerät und das Gespann seitlich ausbricht. Anscheinend soll das unbedingt verhindert werden. Könnte natürlich auch den Vorteil haben, dass nur das Heck des Zugfahrzeuges zerquetscht wird und man glimpflich davon kommt. Bricht das Fahrzeug nach links aus, könnte der Gegenverkehr zum Problem werden.
Dies ist für mich einmal die plausibelste Erklärung.


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