Ich würde Griechenland und speziell den Peloponnes im Juni noch deutlich entspannter sehen als die klassischen Hotspots in Frankreich oder Benelux. Juli kann natürlich überall anders aussehen, aber wenn man nicht genau auf den einen, bekannten Platz an einem bestimmten Wochenende festgelegt ist, findet man dort erfahrungsgemäß meistens etwas. Gerade mit Gespann würde ich aber trotzdem vorab zumindest die Plätze grob abklopfen, nicht aus Reservierpanik, sondern, damit man nicht nach langer Fahrt noch herumkurvt.

Drepano/Tolo ist halt schon eine Gegend, wo viele wegen Nauplia, dem Strand und Ausflügen hängenbleiben. Triton II klingt nach dem, was ich mir für so eine Etappe vorstellen würde, und zwar strandnah, schattiger Platz sowie nicht weit von Nauplia weg. Dass bei der Ausfahrt die größeren Plätze liegen, ist ein sehr brauchbarer Tipp, sowas merkt man sonst erst, wenn man mit dem Wowa schon halb im Platz steckt und sich na bravo denkt.

Sand mit ein paar Steinen im Wasser wäre für mich persönlich völlig okay, solange man nicht jeden Schritt wie auf Lego Steinen hinlegen. Wasserschuhe nehmen wir bei Griechenland aber sowieso fast automatisch mit, die brauchen keinen Platz und retten einem manchmal den Badetag. Wegen einer Zwischenübernachtung in Richtung Peloponnes wäre für mich die Fähre, ehrlich gesagt, entspannter, wenn es bei euch ins Gesamtbudget passt. Über Land würde ich eher nach einfachen Durchreiseplätzen suchen und nicht versuchen, aus jeder Nacht gleich Urlaub zu machen.