4. Bericht
Am Weg der Küste entlang kamen wir durch das kleine Fischerdorf Bages. Hier entdeckten wir einen Amateurkünstler, der sein Wohnhaus mit seinen Kunstwerken verzierte. Arbeiten dieser Art sieht man in Frankreich relativ häufig.



Und dann haben wir es erreicht. Das

Der riesige Safaripark, Reserve Africaine, liegt in der Nähe von Sigean. Man durchfährt den größten Teil mit PKW oder WOMO. In verschiedenen Abteilungen sieht man unzählige Tiere, die in Afrika zu Hause sind. Zebras, Gnus, Strauße, Büffel, Gazellen, Nashörner, Giraffen, Bären, Löwen, usw.


Die Bären warteten schon bei der Einfahrt in ihr Gehege und waren besonders neugierig. Sie musterten jedes Fahrzeug aus nächster Nähe. Und das macht ganz schön müde!

Auch die Nashörner und Löwen ließen sich durch die Anwesenheit von Besuchern nicht stören. In diesen Gehegen mußten die Fahrzeugfenster strikt geschlossen bleiben. Das wurde auch rigoros kontrolliert. Das Tierparkpersonal war in den Gehegen mit ihren Fahrzeugen unterwegs und achtete auf die Einhaltung. Fotografieren war nur durch die geschlossenen Fenster möglich.


Einige Teile des Geländes konnte man zu Fuß erkunden, wie zum Beispiel den Teil der an einer Meeresbucht liegt. Hier gab es unzählige Flamingos zu sehen, die täglich gefüttert werden. Das geschah zufällig zum Zeitpunkt unserer Anwesenheit. Sie ignorierten die Besucher und so konnten wir mitten unter ihnen stehen und in aller Ruhe fotografieren und filmen.

Als nächstes besuchten wir das nahe Beziers. Die Stadt hatte keine besonderen Highlights zu bieten.
Die Kathedrale der Stadt und ein charakteristisches Cafe mit seinen typischen Besuchern.

In den Boulevards der Stadt stehen schöne, alte Gebäude, aber in den schmalen Seitengassen vergammeln die Häuser mit ihren alten Geschäften und verkommen zusehends. Sie geben aber interessante Fotomotive ab.



Eine Besonderheit der Stadt sind die vielen, dreidimensional verzierten Hauswände. Die aufgemalten Fenster, Balkone und Personen wirken so echt, daß man erst aus nächster Nähe erkennt, daß es sich um eine Illusion handelt.



Der nächste angesteuerte SP liegt am Rand der Cevennen und zählt zu unseren Lieblingsplätzen. V/E und auch Strom, sowie WC und Dusche sind hier kostenlos!

Von hier aus werden wir nach einem Einkauf in Roquefort sur Soulzon (der hier produzierte, gleichnamige Käse schmeckt einfach fantastisch gut!) quer durch die Cevennen Richtung Provence weiterfahren.
Liebe Grüße
Gerhard und Hanna
unterwegs mit Adria Twin SL