Hallo!

Ich antworte anders herum: Brauchst du wirklich einen Mover? Nicht, dass er nicht seine angenehmen Seiten hätte, aber damit hast du ein teures, schweres und kompliziertes Ding mehr mit. Seine Batterie wird auch nicht ewig halten. Wenn es nur darum geht, den Wohnwagen am Campingplatz auf seinen Stellpatz zu stellen, hat bisher immer noch die freundliche Frage bei den Nachbarn geholfen, ob sie nicht ein bisserl schieben helfen könnten. Meistens stehen schon welche auf, bevor die Frage gestellt wird.

Zum Einparken: Mit dem Mover habe ich schon Leute Wohnwagen durch Engstellen einfädeln gesehen, das war beeindruckend. Aber die wären wohl auch mit händischem Schieben nahe an der absoluten Perfektion gewesen.
Der echte Grund für einen Mover für mich wäre, dass das Hinauf Schieben an steilen Rampen leicht wird. Aber das geht, wie schon geschrieben, mit ein paar netten Nachbarn genauso. Meistens parken die Camper so wie ich ein: Man stellt die ganze Fuhre vor dem Einparken ab und schaut sich die Gegebenheiten an. Dann fährt man hin und schiebt, so weit es leicht geht, mit dem Auto den Wohnwagen nahe der gewünschten Position hinein. Manche rangieren dann noch länger mit dem gesamten Gespann, mir ist das meistens zu blöd. Ich kupple einfach ab und schiebe händisch. Aber unser Rapido ist ein Floh mit knapp 750kg Eigengewicht.

Ob für dich ein Mover wichtig ist, ist deine Entscheidung, da will ich dir nicht dreinreden. Und eventuelle steile Zufahrten zum Abstellplatz zu Hause oder Bandscheibengeschichten wären genauso wie einfache Lust an gefinkelten technischen Lösungen Grund genug, einen Mover zu wollen.

lg!