Aber schon zu Zeiten als ich mit meinem Reisemobil unterwegs war hatte ich eine andere Meinung zu einem Stellplatz: Dieser sollte kostengünstig die Infrastruktur meines Gefährtes ergänzen (eine Ver/Entsorgungsstation, ev. sogar Strom, oder auch gar nichts...) und jederzeitige Zu/Abfahrt ermöglichen. Ein eingezäunter Platz mit Rezeption, Sanitärgebäude etcetc. hat für mich Campingplatzcharakter. So hat halt jeder seine Meinung.
Hatte ich früher auch so verstanden: ein billiger Platz zum Übernachten, dafür aber keinen Komfort.

Wenn ich daran denke dass ich bei meiner letzten Frankreich Reise vor 5 Jahren im Schnitt 15€/Nacht für Campingplätze gezahlt habe (günstige war 5.30€ in der Bretagne, teuerste Versaille mit 35), ist der Preis hier ganz schön hoch.
Oder will man hier vorsorgen dass sich nicht ein bestimmtes fahrendes Volk länger niederlässt? Mal hoffentlich politisch korrekt nachgefragt....

Italiener stehen sowieso in der Innenstadt an der Mur, die finden auch für Womos einen Parkplatz wo ich mit dem Pkw meine Runden drehe (meinen höchsten Respekt haben die 2 Italiener die sich in Paris am Montmatre direkt neben der Kirche eingeparkt hatten, da findet sonst nicht mal ein Moped einen Platz).


Benötigen werde ich diesen Platz in Graz nicht, wohne gerade 2km oder 3 Busstation entfernt.
Den Wiener Stellplatz darf man mit Wohnwagen nicht anfahren, oder? Auf einem Platz für Reisemobile bis 20m Länge bliebe beim Gespann noch einiges frei.


LG!