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Thema: wowa crash S1, vorgestern ..

  1. #41
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    Zitat Zitat von DampfBahner Beitrag anzeigen
    Doch, doch ... da war "einsetzendes Pendeln" ... "im Spiel" ...
    ... aber dann offenbar die "Gegenmaßnahme" ... nicht wirklich "zielführend" .....

    ICH habe immer gehört, daß abBREMSEN - zumal beherztes - genau das FALSCHE ist, WEIL man(n) den Hänger (den mit den Gummiradln dran !) praktisch NIE "erwischt", wenn er grade "GENAU auf Linie" ist ...
    ... und damit die Sache eher verschlimmert bzw. das Gespann "abknickt".

    WAS is nun wirklich richtig ..... ?!?!?
    {Bloß auskuppeln wirkt jedenfalls nicht ... - wie ich aus "teurer Erfahrung" weiß !}

    Zustimmung zum 2. Satz !
    Die "Hintermänner" müßten das Pendeln bemerken und "Abstand halten" - gar keine Frage !
    Nochmal: NICHTS unternehmen und RUHE BEWAHREN - Pendeln beobachten (im Rückspiegel auf die Seite schauen, auf der der Hänger gerade in seiner Pendelbewegung ist), warten bis die Seitenwand gerade nimmer zu sehen ist - also nur mehr die Front (in der Nacht nimmer sie gelben Lamperln) und GENAU jetzt kurz voll ins Eisen - das ist nicht schwierig, da macht man NICHTS falsch. Aber nicht vorher in den anderen Spiegel schauen, obe er dort eh ned auftaucht - dann hast die Zeit verpasst und bist zu spät dran und mußt noch eine Bewegung abwarten - je nach Popometerempfindlichkeit kann es dann aber schon zu spät sein, weil der Hänger schon einige Pendelhübe durchgeführt hat und nach jeder Bewegung schwieriger einzufangen ist, weil sich die Amplitude ja immer weiter aufbaut....

    RICHTIGES ABBREMSEN IST DIE EINZIGE MÖGLICHKEIT EIN PENDELN ZU BEENDEN !!!
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

    ... unterwegs mit einem von vier KIA´s oder Honda ST1100 Pan European oder Honda GL1500SE Goldwing oder Honda GL1800 Goldwing - und ohne Wohnwagen.

    an 19 der ?? Forumstreffen war ich dabei

  2. #42
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    Zitat Zitat von abo Beitrag anzeigen
    hi

    die beiden haben dieselbe bodengruppe
    das selbe fahrwerk

    technik aus dem 90igern das ist kein Fehler
    zu weich gefedert macht eher wenig
    kurzer radstand gaaaanz schlecht
    und hohe karosserie ned so schlimm im Gespannbetrieb, solo eher ein Problem
    Die schmale Spur des Zugfahrzeuges im Verhältnis zur Höhe ist da eher ein Problem
    nicht gut wenns mal fahrdynamisch zur sache geht
    kippt leicht um

    lg
    g

    PS:
    an die witzbolde aus der potenzfraktion:
    ich dachte immer aber der lebensmitte misst man die maennlichkeit eines mannes an der hoehe des bankkontos?

    Dieser Meinung sind zumeist die Personengruppe, bei denen dies eben in weit mehr als ausreichender positiver Deckung vorhanden ist und eben die andere Bedingung nur in einem gewissen Defizit erfüllt wird....
    ;-)
    Die erforderlichen 10 Zeichen...
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

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  3. #43
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    Zitat Zitat von derfranze Beitrag anzeigen
    Pendelnden Anhänger wieder stabilisieren:
    ...Fuß langsam vom Gas nehmen
    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    Nochmal: NICHTS unternehmen und RUHE BEWAHREN
    @derfranze: lieber den fuss schnell vom gas nehmen!
    @flüsterer: besser nicht gar nichts unternehmen sondern zumindest gas weg oder bremsen.

    wenn man den beginn des pendelns im rückspiegel erkennt genügt es normalerweise,
    wenn man vom gas geht. ich hab ein paar jahre lang ca. 1200 kg boot gezogen, allerdings
    mit einem idealen zugfahrzeug. ein paarmal ist die fuhre unruhig geworden, aber ich habs
    gottseidank immer rechtzeitig gesehen. ruhig geradeausfahren und gas weg hat immer
    genügt. möchte es auch gar nicht erleben wie es erst ist wenn es sich volle aufschaukelt.
    liebe Grüße,
    Gerhard und Silvia aus Tirol
    --------------------------------------------------
    keep it simple

  4. #44
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    Zitat Zitat von gary Beitrag anzeigen
    @derfranze: lieber den fuss schnell vom gas nehmen!
    @flüsterer: besser nicht gar nichts unternehmen sondern zumindest gas weg oder bremsen.

    wenn man den beginn des pendelns im rückspiegel erkennt genügt es normalerweise,
    wenn man vom gas geht. ich hab ein paar jahre lang ca. 1200 kg boot gezogen, allerdings
    mit einem idealen zugfahrzeug. ein paarmal ist die fuhre unruhig geworden, aber ich habs
    gottseidank immer rechtzeitig gesehen. ruhig geradeausfahren und gas weg hat immer
    genügt. möchte es auch gar nicht erleben wie es erst ist wenn es sich volle aufschaukelt.
    Vom Gas bist schon automatisch gegangen, wenn des Zeugs mal pendelt - das braucht man nicht nochmals zu erwähnen, sollte logisch sein. Dass das in vielen Fällen schon reicht (wenn das Pendeln im Anfngsstadium erkannt wird) ist auch richtig. Wenn der Anhänger aber mal auf die 45° Winkel oder mehr ausschert, ist es definitiv nimmer genug...
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

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  5. #45
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    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    Vom Gas bist schon automatisch gegangen, wenn des Zeugs mal pendelt - das braucht man nicht nochmals zu erwähnen, sollte logisch sein. ...

    hi

    naja, schadet ned es zu erwaehnen

    es gibt ja genug komische voegel die meinen man muss den zug dann durch gasgeben stabilisieren ...

    ist graue theorie
    fuer faelle auf ewig breiten US-autobahnen
    und PS im zugfahrzeug ohne abwinken

    und klappt ansonsten in der praxis praktisch nie

    lg
    g
    „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

    Sir Henry Ford; Industrieller (1863 – 1947)

  6. #46
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    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    Vom Gas bist schon automatisch gegangen, wenn des Zeugs mal pendelt - das braucht man nicht nochmals zu erwähnen, sollte logisch sein. Dass das in vielen Fällen schon reicht (wenn das Pendeln im Anfngsstadium erkannt wird) ist auch richtig. Wenn der Anhänger aber mal auf die 45° Winkel oder mehr ausschert, ist es definitiv nimmer genug...
    Wobei, wenn ich es mir nochmal überlege, ist nichts machen doch besser, weil dann der BAS in dem Moment wo man vom Gas auf die Bremse springt, mithilft, ordentlich Bremsdruck aufzubauen.
    lg,

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  7. #47
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    Zitat Zitat von abo Beitrag anzeigen
    hi

    die beiden haben dieselbe bodengruppe
    das selbe fahrwerk

    technik aus dem 90igern
    zu weich gefedert
    kurzer radstand
    und hohe karosserie

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    lg
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    PS:
    an die witzbolde aus der potenzfraktion:
    ich dachte immer aber der lebensmitte misst man die maennlichkeit eines mannes an der hoehe des bankkontos?
    ;-)
    servus,

    mein Bankkonto liegt sehr hoch, in der Chefetage, drauf ist trotzdem nichts!!!!!!
    so long Mathias (45),Tamara(fast 50),Tobias(17), Jakob(15) und Dionysos(1)
    aus Kirchberg an der Pielach
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  8. #48
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    Standard GAS geben ... um zu STRECKEN ?!?

    Zitat Zitat von abo Beitrag anzeigen
    hi

    naja, schadet ned es zu erwaehnen

    es gibt ja genug komische voegel die meinen man muss den zug dann durch gasgeben stabilisieren ...

    ist graue theorie
    fuer faelle auf ewig breiten US-autobahnen
    und PS im zugfahrzeug ohne abwinken

    und klappt ansonsten in der praxis praktisch nie ...
    Na ja;
    solch "komische Vögel" kenne ich einige !
    HIER im Forum lese ich erstmals vom BREMSEN - sogar vom STARK bremsen .

    ICH habe mich erstmals konkret mit dem Thema "WAS tun WENN er PENDELT bzw. beginnt zu pendeln?!?" beschäftigt ...
    ... nachdem mir ein 2ax-Hänger der bei kaum 50 zu pendeln begann ... durch auskuppeln und Lenkrad fest halten nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen war ... den "BERLINGO" in die Leitplanke geknallt hat und auch selbst gelegen ist ... .
    DAMALS wurde mir von verschiedenen(!) Leuten gesagt, daß "GERADE ZIEHEN" die einzige Chance wäre (und DANN natürlich BREMSEN).
    DASS Bremsen ... siehe mein obiges Posting: "Ganz schlecht" wäre UND:
    Daß "Gegenlenken" praktisch sowieso in die Hose gehe ... hat eh auch schon weiter oben jemand geschrieben !
    Das Ereignis selbst hat mich zwar, mangels Kasko, voll getroffen - mußte ich aber "abhaken", da die "GewichtsProblematiken" ... mich, als Techniker , ... schlicht dazu zwangen.
    ABER:
    ICH wollte den Fehler, falsch zu reagieren (bei technisch untadeligen Verhältnissen !), mir NIE mehr vorwerfen müssen;
    also daher für mich das Fazit:
    WENN er zu pendeln anfängt, DANN ... NICHT auskuppeln oder BREMSEN ... !!!!!

    14 Tage nach dem besagten Ereignis hatte ich einen mit ca. 100kg beladenen (aber extrem ungünstig hohem Schwerpunkt = 3m lange Gleis-Schablone auf 2m langem Hochborder [=entsprechend schräg] verzurrt) "750kg-Hänger" ...
    ... mit'nem "AX(!)" gezogen.
    Die Fuhre geriet mir prompt in's Pendeln ...
    ... und es gelang mir mit Runterschalten auf die 4. und VOLL-GAS doch tatsächlich die Fuhre wieder "hinzukriegen".
    Die in einem andren Posting weiter oben erwähnten "rauchenden Reifen" habe ICH damals auch erlebt - sinngemäß ... !
    Aber ich GLAUBE - echt - daß es damals die einzige Chance war.

    Ich würde mir nicht anmaßen, aufgrund von 4 "FFW-Fotos", ein "beginnendes Pendeln" zu "diagnostizieren".
    Es darf davon ausgegangen werden, daß ich "in dem Fall" "intimere Infos" haben muß .
    FAKT ist ...
    ... daß das "Gespann von km 148" rund 50km "zuvor" ...
    ... durchaus durch "Runter auf die 4. + vollGas" ... wieder stabilisiert werden konnte.
    ALSO ganz daneben kann die Theorie nicht sein.
    JETZT ... bin ich aber durch EUCH ... durchaus verunsichert .....

    Es darf durchaus noch weiter "ERZÄHLT"/diskutiert/"durchgerechnet " werden.
    Ich bin immer noch total gespannt und "am Thema" intressiert !!!!!
    --------------------
    DampfSpaß PUR - auf kleiner Spur ... !
    --------------------
    und erwegs mit: HymerCAMP 484 -> ~5,7m kurz !
    und: 'nm CNG-"PandaBÄRen" 1,4 Liter - 16V - Bj 2012
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  9. #49
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    Standard

    Zitat Zitat von DampfBahner Beitrag anzeigen
    Na ja;
    solch "komische Vögel" kenne ich einige !
    HIER im Forum lese ich erstmals vom BREMSEN - sogar vom STARK bremsen .

    ICH habe mich erstmals konkret mit dem Thema "WAS tun WENN er PENDELT bzw. beginnt zu pendeln?!?" beschäftigt ...
    ... nachdem mir ein 2ax-Hänger der bei kaum 50 zu pendeln begann ... durch auskuppeln und Lenkrad fest halten nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen war ... den "BERLINGO" in die Leitplanke geknallt hat und auch selbst gelegen ist ... .
    DAMALS wurde mir von verschiedenen(!) Leuten gesagt, daß "GERADE ZIEHEN" die einzige Chance wäre (und DANN natürlich BREMSEN).
    DASS Bremsen ... siehe mein obiges Posting: "Ganz schlecht" wäre UND:
    Daß "Gegenlenken" praktisch sowieso in die Hose gehe ... hat eh auch schon weiter oben jemand geschrieben !
    Das Ereignis selbst hat mich zwar, mangels Kasko, voll getroffen - mußte ich aber "abhaken", da die "GewichtsProblematiken" ... mich, als Techniker , ... schlicht dazu zwangen.
    ABER:
    ICH wollte den Fehler, falsch zu reagieren (bei technisch untadeligen Verhältnissen !), mir NIE mehr vorwerfen müssen;
    also daher für mich das Fazit:
    WENN er zu pendeln anfängt, DANN ... NICHT auskuppeln oder BREMSEN ... !!!!!

    14 Tage nach dem besagten Ereignis hatte ich einen mit ca. 100kg beladenen (aber extrem ungünstig hohem Schwerpunkt = 3m lange Gleis-Schablone auf 2m langem Hochborder [=entsprechend schräg] verzurrt) "750kg-Hänger" ...
    ... mit'nem "AX(!)" gezogen.
    Die Fuhre geriet mir prompt in's Pendeln ...
    ... und es gelang mir mit Runterschalten auf die 4. und VOLL-GAS doch tatsächlich die Fuhre wieder "hinzukriegen".
    Die in einem andren Posting weiter oben erwähnten "rauchenden Reifen" habe ICH damals auch erlebt - sinngemäß ... !
    Aber ich GLAUBE - echt - daß es damals die einzige Chance war.

    Ich würde mir nicht anmaßen, aufgrund von 4 "FFW-Fotos", ein "beginnendes Pendeln" zu "diagnostizieren".
    Es darf davon ausgegangen werden, daß ich "in dem Fall" "intimere Infos" haben muß .
    FAKT ist ...
    ... daß das "Gespann von km 148" rund 50km "zuvor" ...
    ... durchaus durch "Runter auf die 4. + vollGas" ... wieder stabilisiert werden konnte.
    ALSO ganz daneben kann die Theorie nicht sein.
    JETZT ... bin ich aber durch EUCH ... durchaus verunsichert .....

    Es darf durchaus noch weiter "ERZÄHLT"/diskutiert/"durchgerechnet " werden.
    Ich bin immer noch total gespannt und "am Thema" intressiert !!!!!
    Die beschriebenen Mini - Hänger haben erstens keine Bremse (denn die ist es ja, die das Fahrzeug stabilisert - die einzige Möglichkeit, einen auflaufgebremsten Anhänger mittels Streckbremsung gerade zu ziehen. Das kleine Heberl an der Lenksäule, dass man beim LKW vorfindet, haben wir da leider nicht.)

    Auch ist die Massenträgheit von so einem Spielzeug so minimal, dass da sogar ein AX noch ein wenig beitragen kann und rechtzeitig einen Parameter des Pendelns nachhaltig stören konnte - aber glaube mir, mit einem von den Abmessungen her größerem Anhänger hast genau 0 Chance - egal, ob das Zugfahrzeug 200, 400 oder 800 PS hat - es geht ned.
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

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    an 19 der ?? Forumstreffen war ich dabei

  10. #50
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    Die einzig richtige Reaktion wurde von den Vorschreibern schon ausführlich erklärt:

    Das Gespann bei möglichst gerader Ausrichtung abbremsen (gilt für gebremste Anhänger)

    Ich hab doch schon einige Anhängerunfälle zu bearbeiten gehabt und noch nie hat es jemand auch nur annähernd geschafft ein pendeldes Gespann mit Gasgeben zu stabilsieren.
    Solche Theorien sind eher etwas für den Stammtisch als für die Strasse

    Auch bei den diversen Fahrtechnik Lehrgängen haben trotz etlicher Versuche selbst die erfahrensten Instruktoren faktisch keine Chance nur mit Gasgeben oder gar Gegenlenken ein pendelndes Gespann abzufangen.

    Den wichtigsten Satz hat aber Franz geschrieben:
    Vorher die richtige Geschwindigkeit wählen ist die mit Abstand sicherste Variante.
    Da können auch andere Faktoren wie Seitenwind, Ladung usw. nicht so schnell kritische Situationen hervorrufen.

    Ich zähle mich zumindest schon berufsbedingt zu den "eher erfahreneren" Gespannfahrern, aber mir kommt mehrmals im Jahr der kalte Schauer über den Rücken wenn ich auf der Autobahn sehe was manche Urlaubspiloten zusammenfahren
    Und bei der Unfallaufnahme wird dann ganz blass etwas von möglichen Reifendefekten, mangelnden Stabilisatorleistungen, plötzlichen Sturmböen usw. usw. herumgestottert
    Die Physik kann man nicht überlisten, daher soll man sie auch nicht herausfordern ....
    .


    Alle haben gesagt das geht nicht, dann ist einer gekommen der wusste das aber nicht und hat es einfach gemacht

    7,6 Millionen Österreicher granteln und sind gestresst, der Rest kommt aus Kärnten (ich natürlich auch)

    >>>>Homepage<<<< und auch >>>> www.campingservice.at <<<<

  11. #51
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    Standard warum pendeln

    Hallo WOWA Fahrer,

    zuerst sollten wir mal wissen, warum so ein WOWA zum pendeln anfängt?

    Da meine Eltern einmal Ihr Auto samt WOWA auf der Süd geschrottet haben, sind wir mal den Ursachen nachgegangen:

    Auto damals: Vento mit 50 kg Stützlast
    WOWA Knaus Südwind 480 (ca 1100 kg)

    Um die Stützlast zu erreichen hat er den WOWA eindeutig falsch bepackt, d.h. auch schwere Trümmer sind hinter der Achse des WOWAS deponiert worden.
    Um den Vento nicht so in die Federn gehen zu lassen wurde auch der Kofferraum nicht zu schwer bepackt.
    Was ist passiert: der WOWA pendelte bei 80 kmh, Auto wurde an der Hinterachse ausgehoben und schlitterte auf Mittelleitschiene, und zuguterletzt blieben Sie als U-Hagerl mitten auf der AB liegen. (zum Glück niemand verletzt und kein Verkehr 2 Uhr morgens)

    d.h.:

    um ein pendeln des WOWAS auszuschließen sollte man:

    a) richtig und gleichmäßig laden
    b) die volle Anhängestützlast des Autos nutzen
    c) auch den Kofferraum des Autos vollladen (nicht überladen)
    d) wenn möglich auch das Hänger ESP haben

    Ich glaube wenn man das beherzigt, gibts kein pendeln, da wenn Auto hinten stabil kann die Pendelbewegung in Längsachse nicht entstehen.

    Alfred
    Martha und Alfred unterwegs mit Chausson 708

  12. #52
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    Standard

    Zum Pendeln kann ich nur so viel sagen, dass ich es noch nie erlebt habe - aufholzklopf!

    Aber mit aufs Gassteigen das Gespann zu strecken, kommt mir etwas komisch vor, weil erst die hohe Geschwindigkeit doch meist das Pendeln erst ausgelöst hat.

    Zum Unfall: das war ein VW Sharan, Fahrer alleine im Auto, wurde verletzt, Auto und Wohnwagen Totalschaden, passiert auf der S1 Richtung Vösendorf kurz vor der Abfahrt Vorarlbergerallee - Quelle FF Vösendorf

    Ich weiß nur von einem Mitglied der FF Leopoldsdorf, dass anscheinend der Fahrer lt. Zeugenaussagen die Fuhre etwas verrissen hat, nachdem er zu weit nach rechts gekommen ist - Quelle Auskunft über einen Dritten!
    Diskutiere nie mit einem Idioten, er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich mit seiner langjährigen Erfahrung.

    Elchdampfer mit Bergland 395 grüßt alle!

  13. #53
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    Standard KORREGIERE: AUFLAUFGEBREMSTER (1.000kg hzGG) Hänger !!!!

    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    Die beschriebenen Mini - Hänger haben erstens keine Bremse (denn die ist es ja, die das Fahrzeug stabilisert - die einzige Möglichkeit, einen auflaufgebremsten Anhänger mittels Streckbremsung gerade zu ziehen. Das kleine Heberl an der Lenksäule, dass man beim LKW vorfindet, haben wir da leider nicht.)

    Auch ist die Massenträgheit von so einem Spielzeug so minimal, dass da sogar ein AX noch ein wenig beitragen kann und rechtzeitig einen Parameter des Pendelns nachhaltig stören konnte - aber glaube mir, mit einem von den Abmessungen her größerem Anhänger hast genau 0 Chance - egal, ob das Zugfahrzeug 200, 400 oder 800 PS hat - es geht ned.
    Tut mir leid;
    weil jetzt von andren Voraussetzungen ausgegangen wurde !!!!
    Hab grade nochmal nachgeschaut:
    Es war ein 1.000kg-Hänger - auflaufgebremst sowieso !
    Mit was andrem, sprich: UNgebremst, hätt ich mich mit dem AX eh ned fahren getraut - echt ned ... !!!
    ABER ehrlich:
    Die beschriebene Scheiss-Fuhre war wirklich nur mit "VOLLGAS" zu bändigen;
    und das ganze bei ~100km/h und GOTT sei DANK genug PLATZ auf der B?? zwischen "KF" und "BM" .....

    Mit "normal" beladenem - demSELBEN ... - Hänger bin ich schon mal bergab auf dt. Autobahnen ... "etwas gar flott" ... gefahren.
    (Allerdings VOR diesem "Pendolino-Event" mit der Gleis-Schablone !!!)
    Da war NIE(!!!) "was";
    darf gar nicht dran denken .....
    --------------------
    DampfSpaß PUR - auf kleiner Spur ... !
    --------------------
    und erwegs mit: HymerCAMP 484 -> ~5,7m kurz !
    und: 'nm CNG-"PandaBÄRen" 1,4 Liter - 16V - Bj 2012
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  14. #54
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    Standard STRECKEN ... durch GAS geben ?!?

    Zitat Zitat von garfield06 Beitrag anzeigen
    Zum Pendeln kann ich nur so viel sagen, dass ich es noch nie erlebt habe - aufholzklopf!

    Sei FROH !!!
    Is definitiv schlimm - vor allem wenn's "bis zum unweigerlichen Ende" passiert ... !
    Irgendwann bist du nur mehr "hilfloser Fahrgast" in der unseligen Fuhre ... und DANN:
    GNADE dir GOTT !!!!!


    Aber mit aufs Gassteigen das Gespann zu strecken, kommt mir etwas komisch vor, weil erst die hohe Geschwindigkeit doch meist das Pendeln erst ausgelöst hat.

    Na ja - und auch irgendwie "Nein" .
    Das Pendeln tritt - je nach Einwirkung von "Einfluss-Faktoren" - in bzw. ab einem bestimmten v-Bereich auf und verstärkt sich ohne "Gegenmaßnahmen" - oder "dämpfende(!) Einflüsse" - unweigerlich bis ...
    ... der Hänger ... bis "zum Anschlag" ... nach rechts & links ... "ausschlägt" ... !!!
    {Was gewöhnlich kein Zugfahrzeug "unbeeindruckt übersteht" ... !!!!! }
    Die "Theorie" des "geradeZiehens" verstehe ich schon:
    Wenn man "FEST GENUG" anZIEHT(!) verkleinert sich die Amplitude ... und "erlaubt" das BREMSEN ... OHNE dass sich der Hänger QUERstellen kann {SONDERN über die AUFLAUFbremse "(selber) in die Eisen steigt" } !
    Soweit klar ?!?
    Die THEORIE ?!?!?
    ...

    Ich weiß nur von einem Mitglied der FF Leopoldsdorf, dass anscheinend der Fahrer lt. Zeugenaussagen die Fuhre etwas verrissen hat, nachdem er zu weit nach rechts gekommen ist - Quelle Auskunft über einen Dritten!
    Klingt für mich ABSOLUT plausibel !
    Und - vonwegen "selber schuld":
    DAS kann jedem(!) von uns jederzeit passieren !
    Ein klitzekleiner Moment an UNaufmerksamkeit - oder "etwas Müdigkeit" ... - genügt da völlig ... !!!!!
    --------------------
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  15. #55
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    Standard

    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    Nochmal: NICHTS unternehmen und RUHE BEWAHREN -

    "nichts" gilt nur für die Lenkung, den Gasfuss langsam anheben.

    Pendeln beobachten (im Rückspiegel auf die Seite schauen, auf der der Hänger gerade in seiner Pendelbewegung ist), warten bis die Seitenwand gerade nimmer zu sehen ist - also nur mehr die Front (in der Nacht nimmer sie gelben Lamperln) und GENAU jetzt kurz voll ins Eisen - das ist nicht schwierig, da macht man NICHTS falsch.

    genau richtig. Wichtig ist die kurze Bremsung deswegen, weil der Anhänger ja nicht zum Weiterschwingen aufhört.

    Aber nicht vorher in den anderen Spiegel schauen, ob er dort eh ned auftaucht - dann hast die Zeit verpasst und bist zu spät dran und mußt noch eine Bewegung abwarten

    Goldrichtige Aussage!!!


    - je nach Popometerempfindlichkeit kann es dann aber schon zu spät sein, weil der Hänger schon einige Pendelhübe durchgeführt hat und nach jeder Bewegung schwieriger einzufangen ist, weil sich die Amplitude ja immer weiter aufbaut....
    Den letzten Satz habe ich rausgestrichen, weil bekannterweise auch Gaswegnahme zur Verringerung der Fahrgeschwindigkeit führt.

    lg Franz

  16. #56
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    Zitat der Beschreibung Anhänger ESP:

    Die Anhänger-Stabilitätskontrolle bietet Ihnen ein Höchstmaß an Stabilität und Sicherheit - und hält Ihren xxx samt Anhänger jederzeit souverän und sicher in der Spur.

    Bei Fahrzeugen mit Anhängern nimmt die Neigung zum Pendeln des Gespanns mit steigender Geschwindigkeit zu. Bei schweren Anhängern oder ungünstiger Gewichtsverteilung bzw. Beladung kann es sogar bei relativ geringen Geschwindigkeiten passieren, dass sich ein schlingerndes Gespann nicht mehr beruhigt, wenn nicht sofort eine stabilisierende Maßnahme ergriffen wird.
    Die in die DSC integrierte Anhänger-Stabilitätskontrolle erkennt gefährliches Pendeln schon im Ansatz. Durch ein schnelles Abbremsen des Gespanns wird schnell wieder ein sicherer Fahrzustand erreicht. Dazu überwacht dieses Kontrollsystem permanent die Bewegungen des Fahrzeugs und dessen Gierverhalten über eine geeignete Sensorik.
    Werden bestimmte Grenzwerte überschritten, wird an allen vier Rädern über die DSC-Hydraulik ohne Eingriff des Fahrers Bremsdruck aufgebaut, und gleichzeitig wird das Vortriebsmoment reduziert. Durch die rasche Geschwindigkeitsabnahme beruhigt sich das Gespann in kurzer Zeit.
    Sobald die Pendelneigung abgebaut ist, hat der Fahrer wieder volle Verantwortung für die Fahrgeschwindigkeitswahl.
    Zitat ende:



    Wenn ESP nicht Gas gibt, solltens wir auch net tun

    Alfred
    Martha und Alfred unterwegs mit Chausson 708

  17. #57
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    Zitat Zitat von DampfBahner Beitrag anzeigen
    ... nachdem mir ein 2ax-Hänger der bei kaum 50 zu pendeln begann ... durch auskuppeln und Lenkrad fest halten nicht mehr unter Kontrolle zu kriegen war ... den "BERLINGO" in die Leitplanke geknallt hat und auch selbst gelegen ist ... .

    Hier war die Ursache definitiv eine zu geringe Stützlast/Deichsellast die Ursache. Hab ich durch experimentieren mit meinem ersten WW herausgefunden. Bei 50 km/h begann das Ding zu schwingen.

    ABER:
    ICH wollte den Fehler, falsch zu reagieren (bei technisch untadeligen Verhältnissen !), mir NIE mehr vorwerfen müssen;
    also daher für mich das Fazit:
    WENN er zu pendeln anfängt, DANN ... NICHT auskuppeln oder BREMSEN ... !!!!!

    Auskuppeln unterbricht den Kraftfluss und ist nicht dienlich. Bremsen sehr wohl, ab er nur kurz und zum richtigen Zeitpunkt.

    14 Tage nach dem besagten Ereignis hatte ich einen mit ca. 100kg beladenen (aber extrem ungünstig hohem Schwerpunkt = 3m lange Gleis-Schablone auf 2m langem Hochborder [=entsprechend schräg] verzurrt) "750kg-Hänger" ...
    ... mit'nem "AX(!)" gezogen.
    Die Fuhre geriet mir prompt in's Pendeln ...
    ... und es gelang mir mit Runterschalten auf die 4. und VOLL-GAS doch tatsächlich die Fuhre wieder "hinzukriegen".
    Die in einem andren Posting weiter oben erwähnten "rauchenden Reifen" habe ICH damals auch erlebt - sinngemäß ... !
    Aber ich GLAUBE - echt - daß es damals die einzige Chance war.

    Ich würde mir nicht anmaßen, aufgrund von 4 "FFW-Fotos", ein "beginnendes Pendeln" zu "diagnostizieren".
    Es darf davon ausgegangen werden, daß ich "in dem Fall" "intimere Infos" haben muß .
    FAKT ist ...
    ... daß das "Gespann von km 148" rund 50km "zuvor" ...
    ... durchaus durch "Runter auf die 4. + vollGas" ... wieder stabilisiert werden konnte.
    ALSO ganz daneben kann die Theorie nicht sein.
    Zeigen sie mir dass mit einem WW! Da wird der Motor mangels Leistung in die Knie gehen und der Anhänger fröhlich weiterschaukeln. Ich vermute bei dieser Kombination, dass der Anhänger extrem kurz war und nur deswegen nicht umfiel. Außerdem hat ein Hochborder eine breitere Achse.

    lg Franz

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