Zitat Zitat von 46erkurt Beitrag anzeigen
Hallo Gerhard!
Das sind ja "griechische" Zustände.
hallo

das sind "europaeische" zustaende kurt

die EU wurde (unter anderem) gegruendet um der wirtschaft den handel in europa zu erleichtern

dieselben erleichterungen (handelsfreiheit, dienstleistungsfreiheit) steht naturgemaess auch dem einzelnen buerger zu

lange jahre hat das niemand so wirklich wahr haben wollen, die kunden haben ihre einkaufsgewohnheiten nicht geaendert und nur die wirtschaft konnte aufgrund gesunkener kosten ihrene profit steigern (was eh ok ist..)

langsam - auch getrieben vom euro und der staatsschuldenkrise beginnen die einfachen buerger sich genau dieselben moeglichkeiten zu erschliessen

und der staatsapparat versucht all jene moeglichkeiten die er zuvor fuer die unternehmen gerne geeoeffnet hat, nun fuer die endkunden zu verschliessen, weil er den abfluss an steuern ned verkraften koennte

die mitteln zu denen er sich dazu bedient sind zum teil undemokratisch und verfassungswidrig (nicht-vorsteuerabzugsberechtigungsregelungen beim leasen von kfz im ausland; betreiben eines dienstfahrzeuges mit auslaendischen kennzeichen im inland usw)

natuerlich ist es fuer den einzelnen buerger meisten zu kompliziert das durch zu prozessieren

das wird dann meistens von irgendwelchen steuerberatungskanzleien im auftrag von kunden durchgefochten
oft einigt man sich da dann im letzten drittel des verfahrens auf einen vergleich, sodass der naechste nochmal von vorne zu klagen beginnen muesste

auf diese weise kommen in einzelnen teilbereichen (vor allem des finanz- und gewerberechts) nun wieder nur jene zu ihrem (EU)-recht die das kapiutal fuer eine jahrelange klage ueber alle instanzen haben

auch hoechst undemokratisch meiner meinung nach

daher kann die schlussfolgerung fuer den einzelnen buerger nur sein:
jene steuerlichen konstrukte die von den grossen unternehmen und betrieben genuetzt erden und die nicht a priori von haus aus illegal sind einfach nutzen so lange es noch geht

lg
g