Seite 2 von 3 ErsteErste 123 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 40 von 45

Thema: schlauchboot mit elektromotor?

  1. #21
    Registriert seit
    26.03.2008
    Ort
    Tirol
    Beiträge
    4.142

    Standard

    Zitat Zitat von Ferdlnand Beitrag anzeigen
    2 Erwachsene und 3 Kinder in einem Billigschlauchboot mit einem 600W e-Motor......
    Du versuchst da ca 250kg mit einem Antrieb fortzubewegen dessen Leistung nicht mal an meine Bohrmaschine herankommt!!!!!!

    Wer sich mit solchen Gedanken trägt hat von den Gefahren der Adria keine Ahnung (nicht böse gemeint), und da kann man vor dem Kauf eines solchen Schinackels nur abraten. Alle anderen Thesen beziehen sich eigentlich nicht auf die Fragestellung. Das für ein 11-Jähriges Kind alleine bei flachen Binnengewässer in Italien ein 1,2KW Murli ausreichen kann will ich ja nicht bestreiten. Aber bei felsiger Küste mit drei Zwergen bei aufkommender Bora die man aus Unwissenheit und wenn überhaupt nur vom Hörensagen kennt sich seine Familie und eventuell auch noch das Schlaucherl zu retten ist fast unmöglich.
    Ein 5PS-Motor reicht bei dieser Konstellation bei ruhigem Wasser für trägen Vortrieb mehr darf da nicht sein!!
    Das DU die Anzeichen frühzeitig erkennst ist ja wieder ein anderes Thema. aber einem Anfänger würde ich ein solches Abenteuer nicht anraten.
    Mit einem Aufblasbarem Kajak bist mit den Rudern besser Motorisert als die von Andrea angedachte Variante!
    Entweder ein vernünftiges Schlaucherl mit brauchbarer Motorisierung mit seinen Nachteilen (Patent, Vignette u.u.u....) oder wirklich 2 Kajaks überlegen.
    Alles andere empfinde ich unter der Ausgangssituation der TO als gefährlich bzw. unverantwortlich.

    Sorry, aber da bringst mich jetzt nicht runter von der Meinung!

    lg Ferdl
    hab doch eh unterschieden zwischen schlauchboot und bade- und planschboot.
    wenn ein schlauchboot mit ausreichender tragkraft für 2 erw. und 3 kids kaufst,
    dann bist sowieso schon in einem vernünftigen (aber nicht mehr billigen) bereich.
    schlauchkajaks halte ich übrigens für nicht viel sicherer wenn kinder drin sitzen
    und ebenfalls nur für den ganz nahen küstenbereich geeignet. besser zum paddeln
    hin oder her.
    liebe Grüße,
    Gerhard und Silvia aus Tirol
    --------------------------------------------------
    keep it simple

  2. #22
    Registriert seit
    20.06.2009
    Ort
    Tirol
    Beiträge
    435

    Standard

    Hi zusammen!

    Bin zwar nit der Bootexperte,aber wir leihen uns immer ein vernünftiges Boot aus.Alle Boote die wir uns angeschaut haben(für 3 Erw+ab und zu ein Kind dazu) dann sind wir in einer Preisklasse die mir einfach zuhoch ist.Wollen doch mal weiter und länger rausfahren und da wär mir so ein Ausflug mit einem Schenakel doch etwas unsicher.So leihen wir uns ein vernünftiges Boot aus,haben keine Arbeit damit immer alles Tip-Top und um das Geld was so ein gutes Boot kosten würde(auch ind der Erhaltung)kann man sich doch vielemale eins ausleihen
    Liebe Grüße
    Heidi&Co


    Frage dein Herz was du tun musst, frage deinen Verstand, wie du es tun sollst

  3. #23
    Registriert seit
    15.08.2003
    Ort
    Salzburg - Pongau
    Beiträge
    1.929
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    Zitat Zitat von andrea&die3zwerge Beitrag anzeigen
    hallo die runde,

    sehe auf ebay und anderen seiten solche boote, die man recht günstig kaufen kann. jetzt frag ich mich, ist so ein ding sein geld wert (kostet ja deutlich unter 1000,-- je nach modell), oder nur ein besseres spielzeug? hat sowas jemand von euch? und wofür nutzt ihr das boot?

    ich würde es gerne dazu verwenden kleinere inseln anzufahren, so wie in kroatien. ich frage mich ernsthaft ob ich da jemals ankomme, beziehungsweise auch wieder zurück?

    mein mann meint, der elektromotor ist käse......, wenn dann muß es ein spritbetriebener sein. ist dann wieder eine andere preisklasse.

    vielleicht habt ihr tipps, bzw ahnung davon was sinn macht, oder völliger käse ist.

    danke, lg
    andrea
    (die als kind mit papa in der plastikwanne mit sprit-außenborder sämtliche inseln vor krk angeschippert hat, und nicht auf selbigen signalfeuer setzen möchte, weil der akku vom billig-boot leer ist)
    Hallo Andrea!

    Wenn du genug Geld hast dann kannst dir ruhig ein solches Billigbooterl mit E - Antrieb kaufen. Wenn nicht dann kauf dir was ordentliches. Klingt komisch, ist aber so

    Ich selbst bin schon seit vielen Jahren nur mit Schlauchis unterwegs. Angefangen habe ich mit einem 3,4m SChlauchi und einem 8PS Yamaha Motor. Damals alles zusammen um 6,000.- Schilling gebraucht. Das war schon was zum INselhüpfen, und einen Rießengaudi.
    Was würde ich mir heute kaufen zum anfangen.
    So was z. Bsp. http://www.willhaben.at/iad/viewimage?adId=34882730
    Hat hinten Slipräder, kostet nicht viel und ist von den Kammern her schon eine sichere Sache. Dazu noch einen 2,3PS HOnda , sehr sparsam im Verbrauch, sicher im Betrieb und man kommst sozusagen vom "Fleck". Hispeedmaschine ist das keine, aber zum "Rumgurken" erstmal reichlich. Und vor allem sicherer als so eine Elektrokarre. Beim E-Antrieb kommt dann noch das blöde Batterieladen dazu. Die Batterien leben auch nicht lange, weil sie die meiste Zeit des Jahres irgendwo im Keller rumlungert. Ist kein ordentlicher Motorregler dabei dann werden oft die Batterien tiefentladen. Und das geht dann noch mehr an die Lebensdauer.
    Das mit dem kleinen Boot in Kroatien mieten ist ja auch so eine Sache. Erstens nicht billig und zweitens Stress - warum, weil ich immer zu einer bestimmten Zeit das Booterl zurückgemben muss.......
    Meiner Meinung nach, finge ich mit oben genannter Schlauchbootart an. Habe ich Gusto bekommen, dann steht ja was Größerem nichts im Wege. Und die Art von SChlaucherl sind auch gebraucht mit einem ordentlichen Motor wieder leicht verkauft. INvestmentsummer in etwa 1.200.- bis1.550,-.

    So sah unser Werdegang aus:



    Angefangen mit 8Ps - geendet bei 140Ps ( i weis eh dos i a bissal deppat bin)
    Mehr Info kannst du dir auch bei uns im http://www.schlauchboot-online.at holen. Da sind tausend andere Deppate dabei
    Eines noch zuletzt. Wenn ihr euch so eine Gummiwurscht besorgt ist es äusserst gerfährlich....


























    .....das der Vater dann mehr "Rumgurkt" mit den Kindern als dass er bei Mama am Strand liegt. Und ! Hat man erst mal die kleinen Buchten gefunden wo man den ganzen Tag alleine mit Schlaucherl und Familie in aller Ruhe urlauben kann, dann weis man erst was man " Ohne " in all denn Jahren versäumt hat
    LG
    Mathias

    ...unterwegs mit unserem LMC Cruiser T674 Liberty

    http://images.spritmonitor.de/565731.png

    http://www.graphicguestbook.com/rotti-gb

  4. #24
    Registriert seit
    05.12.2002
    Ort
    Spillern
    Beiträge
    4.214

    Standard

    Ich kann zwar zum Boot als solches nix beitragen, nur so viel: Wenn E Antrieb, dann unbedingt keine Blei-Batterien (egal, ob Säure- Gel- AGM- oder Traktionsbatterie), sondern unbedingt LiFePO4 Akkus. Haben die dopelte Leistingsdichte, garantierte 2000 echte Zyklen, Teilladung schadet nicht, Selbstentladung minimal. Sind ned gerade billig, nur könnte man eben bei gleichem Gewicht der Akkus z.B. statt 1kW einen Motor mit 2kW betreiben. 2kW sind schon fast 3PS - und ein E-Motor kann bei gleicher nomineller Leistung einfach mehr als ein gleichstarker Verbrenner.
    Wenn das Ding also mit 3PS halbwegs funktioniert und man vllt auch auf einem See fahren möchte, wo mit Verbrenner aus gutem Grunde nix mehr ist, kommen wir wieder zur Aussage vom Rotti: Kauf Dir was gscheites.
    So ein Verbrenner-Aussenborder hat nämlich einige Nachteile:
    wartungsintensiv
    oftmals störrisches Startverhalten
    stinkt im Betrieb und auch beim Transport
    schwer
    sperrig

    in allen diesen Disziplinen ist in einer geringen Leistungsklasse der E-Antrieb überlegen - wenn man eben ein bisserl was investiert und was ordentliches nimmt -> auch hierfür gibt es einen Fachhandel mit Beratung. Eb*y u.ä. halte ich für ungeeignet.

    P.S.: und es gibt schon SEHR genaue "Tankanzeigen" für die LiFePO4 Akkus - da Kann man schon gut planen - und je nach Ladegerät KÖNNTE man die Dinger auch in 6 min. wieder voll kriegen - schneller jedenfalls als die Schwermetalldinger, die es seit 150 Jahren gibt...
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

    ... unterwegs mit einem von vier KIA´s oder Honda ST1100 Pan European oder Honda GL1500SE Goldwing oder Honda GL1800 Goldwing - und ohne Wohnwagen.

    an 19 der ?? Forumstreffen war ich dabei

  5. #25
    Registriert seit
    13.09.2006
    Ort
    Wien, Österreich
    Beiträge
    8.253

    Standard

    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    ...Wenn E Antrieb, dann unbedingt keine Blei-Batterien (egal, ob Säure- Gel- AGM- oder Traktionsbatterie), sondern unbedingt LiFePO4 Akkus. Haben die dopelte Leistingsdichte, garantierte 2000 echte Zyklen, Teilladung schadet nicht, Selbstentladung minimal.......

    .......in allen diesen Disziplinen ist in einer geringen Leistungsklasse der E-Antrieb überlegen - wenn man eben ein bisserl was investiert und was ordentliches nimmt -> auch hierfür gibt es einen Fachhandel mit Beratung. Eb*y u.ä. halte ich für ungeeignet.

    hi martin

    so receht du im prinzip hast ... bei uns laeuft es dzt komplett anders

    den 1,2kW aussenborder habe ich als neuware vom haendler um 250,- bis 300,- ersteigert
    ich habve die teile wochenlang beobachtet, taeglich eine auktion, normal sind die grossen nie unter 400,- weggegangen, ich hatte einfach glueck bei ersteigern offenbar

    betreffend batterie .... unglaublich ..... ein freund hat mir ein altes C-netz telefon geschenkt, mit einer bleibatterie dran, soll haben 40Ah glaub ich, ist aber sehr klein und leicht
    laut aufdruck 13 jahre alt

    hab das teil fuenfmal mit dem CTEK konditioniert
    und was soll ich dir sagen?

    der bub faehrt damit fast eine stunde lang auf halber bis dreieviertel last ohne probleme
    kostenfaktor: null
    spassfaktor: unbezahlbar ...

    glueck musst haben...

    dass die LiPoFe4 akkus noch leichter und noch staerker waeren ist eh unbestritten
    aber warum geld ausgeben wenns ned sein muss ...?

    lg
    g
    „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

    Sir Henry Ford; Industrieller (1863 – 1947)

  6. #26
    Registriert seit
    05.12.2002
    Ort
    Spillern
    Beiträge
    4.214

    Standard

    Zitat Zitat von abo Beitrag anzeigen
    hi martin

    so receht du im prinzip hast ... bei uns laeuft es dzt komplett anders

    den 1,2kW aussenborder habe ich als neuware vom haendler um 250,- bis 300,- ersteigert
    ich habve die teile wochenlang beobachtet, taeglich eine auktion, normal sind die grossen nie unter 400,- weggegangen, ich hatte einfach glueck bei ersteigern offenbar

    betreffend batterie .... unglaublich ..... ein freund hat mir ein altes C-netz telefon geschenkt, mit einer bleibatterie dran, soll haben 40Ah glaub ich, ist aber sehr klein und leicht
    laut aufdruck 13 jahre alt

    hab das teil fuenfmal mit dem CTEK konditioniert
    und was soll ich dir sagen?

    der bub faehrt damit fast eine stunde lang auf halber bis dreieviertel last ohne probleme
    kostenfaktor: null
    spassfaktor: unbezahlbar ...

    glueck musst haben...

    dass die LiPoFe4 akkus noch leichter und noch staerker waeren ist eh unbestritten
    aber warum geld ausgeben wenns ned sein muss ...?

    lg
    g
    Kommt halt auch immer darauf an, wer es für wen macht und wie firm er in der Elektrik/Ladetechnik ist und wie unerschrocken ansonsten.....
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

    ... unterwegs mit einem von vier KIA´s oder Honda ST1100 Pan European oder Honda GL1500SE Goldwing oder Honda GL1800 Goldwing - und ohne Wohnwagen.

    an 19 der ?? Forumstreffen war ich dabei

  7. #27
    Registriert seit
    17.12.2011
    Ort
    Kärnten
    Beiträge
    95

    Standard

    Grüße aus Kärnten

    Es ist harte Arbeit, ein leichtes Leben zu führen.

  8. #28
    Registriert seit
    09.07.2007
    Beiträge
    276

    Standard

    Hallo!

    Will nicht negativ sein, aber seit ich vor ca. 25 Jahren erlebt habe wie ein Vater mit Sohn in Istrien bei ablandigem Wind mit einem billigem PVC Boot aufs offene Meer geblasen wurde und nicht mehr gefunden wurde (Horror pur auf dem CP). Ich selbst von einer kleinen Insel vor Rab total feriig nach 2 (!) h rudern am CP zurück war (Hinfahrt 15 min !) kann ich nur eindrücklich vor Billigbooten, E Motor usw. in Küstennähe warnen!
    Unter 5 PS, 3m Schlauchboot mit Küstenzulassung absolut verantwortungslos (vor allem mit Kindern)!
    Mir ist einmal mit meinem damals 8 jährien Sohn mein Außenborder 400m bei ablandigem Wind in Korsika abgestorben - die 15 min bis der Motor wieder lief möchte ich nicht mehr erleben - waren sicher noch 200m weiter draußen.
    Der Versuch bei Wind ein Schlauchboot zu rudern ist sinnlos ! Ein E Motor wie vorher öfters genannt nur etwas für Selbstmordgefärdete ! Maximal für Seen geeignet - Hände weg!

    Übrigens in HR ist jedes Boot über 3m führerscheinpflichtig (natürlich auch mit mini E- Motor !)!

    Schlauchboot fahren ist super (fahre seit bald 40 Jahren Boot) - auch mit Kindern, aber spart bittte nicht an der Ausrüstung - servicegepfllegter AB Motor- Schwimmwesten - Signalraketen - Handy mit Seenotrufnummern - Haftpflichtversicherung und österr. Zulassung - in HR Anmeldung beim Hafenkapitän ( mit Vignettenkauf) unbedingt nötig!

    Sonst lasst es bleiben!
    Grüße Franz

  9. #29
    Registriert seit
    19.07.2007
    Ort
    Österreich.
    Beiträge
    5.737

    Standard

    Dem ist eigentlich nichts hinzu zu fügen!
    Nachdem jetzt aber auch für 5 PS ein Patent notwendig ist würde ich bei einen Neuanschaffung mind. 8-10PS empfehlen.

    lg Ferdl
    lg Ferdl


  10. #30
    Registriert seit
    29.07.2005
    Ort
    Österreich. Hart bei Graz
    Beiträge
    202

    Standard

    Also ich würde dir abraten am Meer ein Booterl mit Elektormotor zu benützen, vorallem wenn Du Inselhüpfen möchtest. Haben schon einige male, Schlauchbootfahrer mit und ohne Motor in Seenot geholfen. Vorallen wenn Du die Gewässer und windgegebeheiten nicht kennst.
    Kann dir passiere fährst bei absoluten ruhigen Wetter rauß und beim nachhause fahren holt dich der Teufel.
    Am ersten Urlaubstag schlagen wir Fliegen tot, am zweiten ignorieren wir sie und am dritten sagen wir: "Ihr könnt mich mal – aufessen

    www.grisu-auf-reisen.at

  11. #31
    Registriert seit
    05.12.2002
    Ort
    Spillern
    Beiträge
    4.214

    Standard

    Ich würde nochmal sagen, dass das generelle Abraten vom E - Antrieb falsch ist. Ich rat ganz sicher vom Billig- E-Antrieb ab.

    Höhere Leistungen sind problemlos zu kriegen und werden in einer TCO Rechnung vllt sogar billiger als ein Benziner kommen (Thema Wartungskosten).
    Aus den ganzen rechtlichen Dingen halte ich mich hier wegen Unwissenheit heraus
    lg,

    Martin, Natascha, Sarah, Chiara und Ragdolls Yuki und Yeti...

    ... unterwegs mit einem von vier KIA´s oder Honda ST1100 Pan European oder Honda GL1500SE Goldwing oder Honda GL1800 Goldwing - und ohne Wohnwagen.

    an 19 der ?? Forumstreffen war ich dabei

  12. #32
    Registriert seit
    19.07.2007
    Ort
    Österreich.
    Beiträge
    5.737

    Standard

    Zitat Zitat von Flüsterer Beitrag anzeigen
    Ich würde nochmal sagen, dass das generelle Abraten vom E - Antrieb falsch ist. Ich rat ganz sicher vom Billig- E-Antrieb ab.

    Höhere Leistungen sind problemlos zu kriegen und werden in einer TCO Rechnung vllt sogar billiger als ein Benziner kommen (Thema Wartungskosten).
    Aus den ganzen rechtlichen Dingen halte ich mich hier wegen Unwissenheit heraus
    Na, schau..., wenn den abo sei bua mit 1,2Kw 9kmh fahrt, dann sind das ca 5 Kn.
    Wenn da 2 E und 3 K im Boot sitzen, bewegt sich da fast ganu gar nix mehr. geschweige denn du hast zw. 2 Inseln oder ums Kap einen Strom von 6 Kn 8und das is gar net so selten).
    Der Wirkungsgrad von E-Motor ist im Wasser um nix besser wie jener eines Benziners weils ja net in 1. Linie um die Beschleunigung geht. Und an E-Motor mit 5Kw, schau amoi was des Teil kostet und was da dann für eine Batterie brauchst...
    (der von Umweltgedanken natürlich für den E-Motor wäre, auch wenn der Strom nicht nur aus der Steckdose kommt...! Keine Öl und Bezinschlieren im Wasser, kein Gestank und natürlich sehr leise )

    lg Ferdl
    lg Ferdl


  13. #33
    Registriert seit
    09.07.2007
    Beiträge
    276

    Standard

    Noch ein Gedanke: Wir fahren grundsätzlich mit mind. gleich viel Reservesprit wie wir im Tank haben. Immer wieder müssen wir am Meer nachtanken, weil oft erst bei der Rückfahrt der Wind, Strömung, Wellen plötzlich viel stärker sind als gedacht. Aus einer 20min Hinfahrt werden oft eine 1 Std. Rückfahrt. Wie will man einen E Motor nachtanken, wie die Batteriereserve kontrollieren?

    Um die Gewalt des Meers zu veranschaulichen noch eine kleine Episode aus unserem "Bootsleben" (bin absolut nicht stolz darauf):
    In GR, 12h, strahlender Sonnenschein, windstill, glatte See also auf zur nächsten Taverne, ca. 2km in die nächste Bucht 100m von der Küste entlang, Fahrzeit 5 min. 2 h ,super getafelt ab ins Boot - absolut windstill, raus aus der Bucht, raus aus dem Windschatten, plötzlich ein derartiger auf:landiger Wind und Wellen (1-2m), mehr als 3 kn nicht möglich. Nach 30 min beim Stellpatz und welch ein Schreck : Derartige Brecher am Sandstrand, daß die Zurückgeblieben alle wild gestikulierten ja nicht zu landen, aber weit und breit keine geschützte Landestelle also mit den Wellen rauf auf den Strand. Ging zuerst ganz gut dann aber ein Brecher der mich, meine Liebste, unseren Labrador und mitsamt 150 kg Boot erfaßte und in der Luft kielobenumdrehte und auf den Strand warf - Motor unter Wasser, Hund unterm Boot, Tank im Meer (Viel Spaß mit einer Batterie). Wahrlich keine Meisterleistung aber eine Erfahrung reicher!

    Aber wer es noch immer nicht wahrhaben will: Viel Spaß mit dem E Motor am Meer !

    Übrigens wie bereits vorher geschrieben ein oder zwei Kajaks wären eine tolle Alternative (übrigens auch mit Motor) die gehen ganz anders durch Wellen und gegen den Wind als diese breiten (Motor)Schlauchboote.
    Geändert von weissfranz (26.01.2012 um 21:25 Uhr)
    Grüße Franz

  14. #34
    Registriert seit
    15.08.2003
    Ort
    Salzburg - Pongau
    Beiträge
    1.929
    Blog-Einträge
    1

    Standard

    Zitat Zitat von weissfranz Beitrag anzeigen
    Noch ein Gedanke: Wir fahren grundsätzlich mit mind. gleich viel Reservesprit wie wir im Tank haben. Immer wieder müssen wir am Meer nachtanken, weil oft erst bei der Rückfahrt der Wind, Strömung, Wellen plötzlich viel stärker sind als gedacht. Aus einer 20min Hinfahrt werden oft eine 1 Std. Rückfahrt. Wie will man einen E Motor nachtanken, wie die Batteriereserve kontrollieren?

    Um die Gewalt des Meers zu veranschaulichen noch eine kleine Episode aus unserem "Bootsleben" (bin absolut nicht stolz darauf):
    In GR, 12h, strahlender Sonnenschein, windstill, glatte See also auf zur nächsten Taverne, ca. 2km in die nächste Bucht 100m von der Küste entlang, Fahrzeit 5 min. 2 h ,super getafelt ab ins Boot - absolut windstill, raus aus der Bucht, raus aus dem Windschatten, plötzlich ein derartiger auf:landiger Wind und Wellen (1-2m), mehr als 3 kn nicht möglich. Nach 30 min beim Stellpatz und welch ein Schreck : Derartige Brecher am Sandstrand, daß die Zurückgeblieben alle wild gestikulierten ja nicht zu landen, aber weit und breit keine geschützte Landestelle also mit den Wellen rauf auf den Strand. Ging zuerst ganz gut dann aber ein Brecher der mich, meine Liebste, unseren Labrador und mitsamt 150 kg Boot erfaßte und in der Luft kielobenumdrehte und auf den Strand warf - Motor unter Wasser, Hund unterm Boot, Tank im Meer (Viel Spaß mit einer Batterie). Wahrlich keine Meisterleistung aber eine Erfahrung reicher!

    Aber wer es noch immer nicht wahrhaben will: Viel Spaß mit dem E Motor am Meer !

    Übrigens wie bereits vorher geschrieben ein oder zwei Kajaks wären eine tolle Alternative (übrigens auch mit Motor) die gehen ganz anders durch Wellen und gegen den Wind als diese breiten (Motor)Schlauchboote.
    Franz du sprichst mir aus der Seele. Nicht für viel Geld würde ich am Meer mit einem E-.Sprudel rumfahren. Wenn dann einen guten kleinen 4T Verbrenner. Da hat man - ausser der Sprit reicht nicht - keine Probleme. Die Motoren sind bei anständiger Pflege fast unkaputtbar und laufen laufen und laufen....
    Und das Handling mit dem Energieträger Benzin ist um ein vielfaches einfacher als das Handling mit einer Batterie.

    LG
    Mathias
    Geändert von rotti (26.01.2012 um 22:09 Uhr)
    LG
    Mathias

    ...unterwegs mit unserem LMC Cruiser T674 Liberty

    http://images.spritmonitor.de/565731.png

    http://www.graphicguestbook.com/rotti-gb

  15. #35
    Registriert seit
    26.03.2008
    Ort
    Tirol
    Beiträge
    4.142

    Standard

    ich glaub, in geschützter umgebung, am campingplatz, ganz in küstennähe
    usw. ist es egal ob elektro oder benziner.
    auf dem offenen meer haben offene motorboote (und zwar alle) bei mehr
    als einem meter durchschnittlicher wellenhöhe probleme... manche schon
    etwas früher, andere etwas später. weil nämlich bei zu langsamer fahrt
    nicht mehr weiterkommst, bei zu schneller fahrt jede welle ins boot schwappt
    bei kurs gegen wind und wellen. es kommt natürlich sehr auf den kurs und die
    wellenlänge an, aber wer schon mal erlebt hat wie schnell sich am offenen
    mehr ein seegang von einem meter aufbauen kann, der hat sicher ziemlichen
    respekt davor.
    ab zwei meter wellen sieht man übrigens auch kaum mehr grosse motoryachten
    und auch für segelyachten wird es dann sportlich.
    meine erfahrungen habe ich allerdings nur auf segelbooten gemacht, aber es
    gibt hier im forum ja einige sehr erfahrene motorbootbesitzer, deren erfahrungen
    sehr interessant wären.
    liebe Grüße,
    Gerhard und Silvia aus Tirol
    --------------------------------------------------
    keep it simple

  16. #36
    Registriert seit
    14.10.2010
    Ort
    Wiener Neustadt
    Beiträge
    129

    Standard

    stellt euch mal vor beim inselhüpfen überrascht euch die boa mit eurer gummiwurscht ..... das ist einfach nicht zu verantworten :-(
    lg.von Bobby1 mit seiner alarmanlage

  17. #37
    Registriert seit
    02.02.2011
    Ort
    Hengist
    Beiträge
    7.219

    Standard

    Zitat Zitat von Bobby1 Beitrag anzeigen
    stellt euch mal vor beim inselhüpfen überrascht euch die boa mit eurer gummiwurscht ..... das ist einfach nicht zu verantworten :-(
    ja,ja... gegen schlangen hilft auch die gummiwurscht nix
    hier wird diesel noch mit liebe verbrannt....シ
    https://darkdogontour.blogspot.com

  18. #38
    Registriert seit
    26.03.2008
    Ort
    Tirol
    Beiträge
    4.142

    Standard

    hab mal bei youtube geschaut ob ich was finde, um auch
    nichtschifflfahrern zu zeigen worüber hier diskutiert wird.
    auch wenn man sich jetzt warmes wetter und wasser
    vorstellt, möchte man lieber nicht an ein badeschlauchboot
    mit 2 erwachsenen und drei kindern drinnen denken...


    0,5 m welle, wind eher 3 bft als die beschriebenen 2 bft.
    boot 7 m, tempo 5-6 kn (ca. 10 km/h)

    http://www.youtube.com/watch?v=yXJe7l0kbng


    schlauchboot bei 6 bft und ca. 1 m welle:

    http://www.youtube.com/watch?v=HOP61...eature=related
    liebe Grüße,
    Gerhard und Silvia aus Tirol
    --------------------------------------------------
    keep it simple

  19. #39
    Registriert seit
    13.09.2006
    Ort
    Wien, Österreich
    Beiträge
    8.253

    Standard

    Zitat Zitat von gary Beitrag anzeigen
    hab mal bei youtube geschaut ob ich was finde, um auch
    nichtschifflfahrern zu zeigen worüber hier diskutiert wird.

    hallo

    aber DAVON ist doch ned die rede gerhard

    ich war frueher schon auch bei diesen und noch ganz anderen windverhaeltnissen draussen
    aber ned im schlauchi sondern mit dem jetski
    jetski macht erst dann richtig spass wenn die rote flagge draussen ist

    aber soweit ich die threaderstellerin richtig verstanden habe geht es ihr um inselhuepfen in CRO
    das ist mit einem E-schlauchi fuer 5 leute sicher ein topfen, auch bei schoenwetter
    des geht ned

    unabhaengig davon:
    das rumtuempeln in 50 bis 100m entfernung vor dem strand mit einem E-schlauchi ist aber an sich nicht sonderlich gefaehrlich wenn ned besondere stroemungs- oder windverhaeltnisse herrschen ..

    lg
    g
    „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“

    Sir Henry Ford; Industrieller (1863 – 1947)

  20. #40
    Registriert seit
    30.03.2009
    Ort
    Deutschland NRW
    Beiträge
    103

    Standard

    Zitat Zitat von gary Beitrag anzeigen

    schlauchboot bei 6 bft und ca. 1 m welle
    PlaueBoot (4,80 x 1,60) mit 35PS Evinrude. 6 bft ca. 1,5m Welle um Raab geht gerade noch.(Erfahrungswert :-) ) Mein Bekannter hatte mit seiner FourWinns da weniger Probleme. Wie gesagt, nicht angenehm, aber machbar.

    Die XXX geht bis 2m Welle in Verdrängerfahrt noch ganz gut.( Im Anhang unter Gleitfahrt)

    Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich ein RIB kaufen. Bauartbeding geht das Ding wesentlich besser durch offene See. Kost aber auch echt gleivh ne Menge Schotter.

    Motorisierung...auf dem offenen Wasser würde ich die Finger von E-Motoren lassen. Das taugt wirklich nich.

    Entweder einen AB-Motor oder einen IB-Motor. Ich habe beides gefahren und bin der Meinung, ein IB-Motor hat fasst nur Vorteile. Aber das ist dann Geschmackssache und noch eine Sache der Kohle, die man bereit ist rauszudrücken.


    Wer es günstig haben möchte, der kauft sich nen Quicksilver Schlauch mit Bodenplatten. Dazu nen Flautenschieber (5PS Benzin) Damit gehen 2 Erwachsene zum rumschippern ganz gut.

    Für das offene Wasser sollte man schon min 15-25PS dran hängen. Alles andere kannste in HR/offenes Wasser vergessen. Wenn es Bora gibt, treib es Dich mit viel Glück nach Italien, mit Pech auf irgend einen Felsen. ( Nicht nur beim Rundumfender ist das echt doof) Sollte es einen Scirocco / Jugo geben, dann hockste eh mit dem Ding an Land.

    Selbst wenn Du Dir jeden Morgen beim Kapitanja die Wettervorhersage einholst, und zusätzlich noch mit nem Radio den Wetterbericht abhörst, hab ich schon mal eine Vorwarnzeit von 30 Min bis einer Stunde gehabt. Du siehst es daran, alle Taxiboote, Fischer und Einheimische fahren wie die angestochenen in den nächsten Hafen/Marina.

    Wenn das Wetter umschlägt, dann kann es in der Tat passieren, dass Du mit nem V8-Boot nicht mehr aus ner Bucht kommst und das Wetter ausreiten musst.


    Wenn Du beim Boot und Motor schon sparen willst, dann mach das lieber nicht beim Anker.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	XXX.jpg 
Hits:	275 
Größe:	52,4 KB 
ID:	2415  
    Gruß
    Hardo
    Wohnvogel`s Pilot

    Der Weg ist das Ziel. Scheuchen wir den Iveco hin.

    Wohnvogel: Bürste mit Iveco drunter 2,5L Turbo Bauj.91

    Status: Homebase prepare for next flight.

    http://www.wohnvogel.de

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •