Hallo Soul!
Und warum sollte Richard seine Meinung nicht kundtun.
Umgekehrt sind wir aber sicher kein Forum, das seine Mitglieder zu Übertretungen diverser Art ermutigen will.
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Hallo Soul!
Und warum sollte Richard seine Meinung nicht kundtun.
Umgekehrt sind wir aber sicher kein Forum, das seine Mitglieder zu Übertretungen diverser Art ermutigen will.
Heile !
Da muß ich mal als Innsbrucker über Innsbruck/Tirol schimpfen.
Mir kommt vor, unsere Tourismuslobby hat Angst um jeden Cent, welcher nicht in die Privatunterkünfte, Hotels oder CPs fließt. Ich kann mir sonst nicht vorstellen, warum es hier fast keine Stellplätze gibt, CPs jedoch in jedem Nest.
Bei dem enormen Ansturm der Italiener nach Innsbruck wäre ein großer schöner Stellplatz am östl. oder südl. Stadtrand ideal. Innsbruck schimpft sich als Weltstadt, Olympiastadt und was weiß ich noch alles, hat aber nur 1 einzigen Campingplatz/Stellplatz in Kranebitten (westl. Rand von Ibk).
So "müssen" die Wohnmobilisten den Stadtteil Saggen (Villenviertel) trotz Verbotsschilder komplett verparken, was natürlich uns Anrainern auch nicht gefällt.
Ich glaube aber, von der Exekutive wurde noch niemand verjagt, ausser eine Privatperson hat die Polizei darum gebeten.
So, und nun ist genug geschimpft über meine ansonsten geliebte Heimat.
LG Hans
Hallo Explorer,
der Tiroler Womoclub bemüht sich schon seit Jahren um diesen Misstand zu beheben. Anscheinend immer wieder vergeblich. Einzig allein in Schwaz waren sie erfolgreich. Schade eigentlich, Tirol ist auch meine Ursprungsheimat, Vater Kitzbühel, Mama Nauders, drum zieht es uns immer wieder dort hin.Zitat:
Da muß ich mal als Innsbrucker über Innsbruck/Tirol schimpfen.
Sie dürfen sich halt dann nicht wundern, wenn immer im Ausland über Tirol geschimpft wird.:mad::mad:
Hallo!
Als Tirolerin kann ich euch die Situation in Tirol schildern. Offiziell ist es verboten irgendwo zu stehen und darin zu nächtigen (parken kann man um was zu besichtigen!)
Aber wie Ingrid schon schreibt - den Italienern ist das sowieso wurscht, die stehen überall, mitten in Innsbruck und wo sie halt wollen.
Das beste was ich bei uns in Wörgl je gesehen habe war folgendes:
Bei einem Autohaus aam Parkplatz - 20 m von der Bundestraße 171 entfernt - stand ein dänischer Wagen mit abgehängtem Wowa, zum Campen aufgebaut (Stühle und was dazugehört) - Frechheit siegt!
Ich glaube wenn man sich ordentlich aufführt und nicht länger als einen Tag steht, dann wird das auch in Tirol nicht geahndet.
LG Frascati
danke bero für den vorgriff.
lieber freund soul, wenn gesetzesübertretungen zu deinem leben gehören um den kick zu bekommen, dann machs halt.
ich halt mich eben so weit wie möglich an vorschriften (musste ich auch ein leben lang penibel einhalten), meine pension ist mir viel zu wertvoll um diese unseren jetzt blauen helfern zu übereignen.
war auch in den jahren damit immer gut beraten und meinen kick hol ich mir eben wo anders...
hallo hans
ich bleib dabei:
das ist nicht die frage
das ist die antwort
wenn hinz und kunz irgendwo am stellplatz rumstehen (womöglich sogar mit WoWa - wo kommen wir da hin) dann wirft ein CP halt nicht die renditen ab die erwünscht sind.
und das der tourismus nicht über die womos freut ist auch logisch.
klar geben wir auch was aus da
klar nutzen wir auch kostenpflichtige freizeitangeboten etc
aber bei weiten nicht die üblichen ca. 150 bis 300 euro die eine gästefamilie im schnitt im sommer in österreich täglich ausgibt
so gesehen werden womo besatzungen an ernsthaften urlaubsorten immer mehr oder minder unerwünscht bzw im besteh fall toliert sein.
anders sieht es irgendwo in der pampa aus, hinter den sieben bergen bei den sieben zwergen. in tourismus notstandsgebieten wie zb dem waldviertel oder teilen der steiermark dagegen wird man viel eher gemeinden finden welche - mangels anderer - auch mit womos in ihrer nächtigungs statistik freude haben - zumindestens dann wenn es da keinen lokalen CP gibt .....
lg
g
#
Hallo Abo !
Da hast du vollkommen recht.
Ich verstehe nur die Stadt nicht, warum sie nicht einen großen SP am Rande Innsbrucks macht mit Anschluss der Öfis. Da könnte sie mehr einnehmen als wenn die Womos irgendwo gratis im Zentrum herumstehen. Und die Kaufkraft wäre auch erhalten (Italiener geben bekanntlich große Summen für Einkäufe aus).
Gruß Hans
Hallo beinand!
@Ingrid
Die 2.Liste die du da eingestellt hast ist O.K. Da steht´s auch richtig drinnen.
@abo
Deine Vermutung hinsichtlich "Dauercamper" liefern mehr Geld an die Gemeinden ab, mag ja stimmen doch meine ich, dass die Rechnung fehlerhaft ist.
Mit einem Stellplatz zusätzlich zu einem "off." CP hätte ich noch mehr Übernachtungen. Gleichzeitig hätte es den Vorteil (explorer hat es auch erwähnt) dass ich zu den Nächtigungsgebühren auch mehr Geldfluss in der Wirtschaft erhalte.
Weiters sehe ich keinen wirklichen Unterschied wenn jetzt eine Camperfamilie 5 Nächte in der Gemeinde verbringt oder 5 Camperfamilien je 1 Nacht verbringen.
Der nächste Vorteil wäre, dass es zu weniger illegal stehenden WoMo´s kommt und die Anrainer hätten keine verparkten Gassen.
Das Problem besteht ja nicht nur in Tirol. Auch Wien hätte m.E. einen Vorteil von WoMo-Stellplätzen am Stadtrand mit Anbindung ans öffentl. Verkehrsnetz.
hallo tommy
die üblichen proponenten im gemeinderat sind - in dieser reihenfolge
- der groesste wirt (tw mit gasthof)
- das groesste gasthof am ort
- der groesste baumeister am ort
- die drei oder vier grossten landwirtchaftlichen betriebe in der gemeinde
- der arzt
- der tierarzt
den bäcker und den greisler gibt es ja nimmer ...
und jetzt lies doch mal in div foren ein wenig mit - da wird MINERALWASSER (!) bis zur achslastgrenze im womo gebunkert nur um nicht vor ort einkaufen zu muessen
ich weiss schon, es geht net ums geld, es geht darum unabhängig zu sein und nicht wo einen supermarkt suchen zu muessen - nur für die unternehmen vor ort läuft das auf das selbe raus. womos machen - pauschal - wenig bis keinen umsatz. basta.
bei wohnwagen sieht das dann doch anders aus. da gibt es schon mal eine satte CP gebühr - und meist ist die gemeinde oder die proponenten (siehe oben) daran beteiligt. und vor allem ist die aufenthaltsdauer wesentlich länger. da geht dass mit dem mitnehmen nicht so gut.
und mal ganz im ernst:
wäre ich ein grossgrundbesitzer und hätte ich einen sagen wir mal 15% anteil an einem CP in meiner gemeinde (da ich meinen grund dafür zur verfügung gestellt habe) dann würde ich jedem der mir was von einem stellplatz für womos oder womöglich sogar wowas vorschwafelt hochkant rauswerfen lassen. es ist doch keiner auf der welt seines geldes feind!
lg
g
Hallo abo!
Gebe Dir dem Grunde nach ja recht. Obwohl ich es nicht so dramatisch beurteilen würde.
Aber wäre ich so ein Großgrundbesitzer würde ich neben dem CP noch einen kleinen Stellplatz dazu machen. Ich würd noch ein bisserl mehr verdienen und die Gemeinde hät auch noch ein paar Münzen mehr durch die komunalen Abgaben.
Hallo,
jetzt frag ich mich aber wirklich, warum der ganzen Mosel entlang sowohl Stellplätze als auch Campingplätze so friedlich nebeneinander existieren können und dort lebt ein ganzer Tourismuszweig davon.
Daß es in Frankreich sowohl als auch gibt und daß nicht jeder seine Fressalien samt trinken mitnimmt im heutigen Europa. Ist auch gar nicht notwendig, wenn um jeder Ecke eine der bekannten Supermärkte sitzt
Daß natürlich die Camper meist Selbstversorger sind ist halt eine finanzielle Sache. Eingekauft muss trotzdem werden. Familien mit Kindern können auch nicht jeden Tag ins Gasthaus gehen nicht bei uns und nicht im Ausland, die haben meist Ferienwohnungen auch mit Selbstversorgung.
Mineralwasser in Flaschen, ja die nehmen wir auch mit und auch die Bierdosen von Österreich......aber nur, wenn wir nach Deutschland fahren, denn dort ist bekanntlich das Pfand auf diese Sachen und wo ich dann das gekaufte Leergut wieder hinbringen soll, wissen nur die Einheimischen. Früher machten wir das auch nicht.
Es wird immer für und wider geben.
Hallo, muß auch meinen Senf dazugeben.
Wir kommen aus dem Großraum Linz und in Linz gibt es ebenfalls keine Stellplätze. Nun wird Linz aber nächstes Jahr Kulturhauptstadt Europas und ich habe mich für ein befreundetes Schweizer Camperpaar, welche mit Womo anreisen, schlau gemacht.
Der einzige CP von Linz liegt am Pichlingersee. Dieser Platz ist vom Hauptplatz sicherlich 10 - 15 km entfernt. Und nun kommtst:
Die letzte öffentliche Anbindung (Bus) vom Hauptplatz zum CP am Pichlingersee ist um 18.48 Uhr. Meiner Meinung nach einer Kulturhauptstadt unwürdig, da wahrscheinlich die ganzen Veranstaltungen bis in den Abend heinein dauern werden.
Eine Taxifahrt vom Hauptplatz zum CP Pichlingersee kostet ca 18 - 19.- Euro, also auch nicht gerade wenig.
Also bleibt wieder nur das "illegale" Nächtigen auf öffentlichen Plätzen. Im Linzer Fall bietet sich das Gelände am Urfahrahner Jahrmarkt an. Von hier bin ich zu Fuß in 10 Minuten am Hauptplatz.
Hallo Ingrid das stimmt nicht mehr, du kannst alle Flaschen überall auch in den verschiedenen Geschäfte (Lidl,Aldi od.Penny) zurückgeben.Es müssen und werden alle angenommen, egal wo du sie gekauft hast.
Zu Stellplätze in Österreich.
Die werden erst munter werden wenn es zu spät ist die ehemaligen Ostblockländer kommen auch immer mehr mit den WOMO zu uns stehen auch so herum.
Aber die Österreicher verhandeln immer erst nach dem Abschluß neu, bei allem.
servus tommy,
warum den stellplatz am rand, man könnt ja auch zb den parkplatz am schwedenplatz gegen eine sagen wir einmal ordentliche parkgebühr zum womostellplatz erklären.
ein sp mitten in der stadt, das würde touristen richtig nach wien locken.
wir sollten uns doch nicht immer an den rand drängen lassen, illegal stehen ist das eine, aber eine ordentlichen stellplatz fordern ist das andere und wenns so einen gibt hmmmmmm
Hallo Mathias!
Natürlich hast du nicht ganz unrecht. Aber auf der anderen Seite müssen diese Fahrzeug ja zuerst in die Stadt fahren und dort ist der Verkehr jetzt schon sehr stark.
Am Rande der Stadt mit vernünftiger Einbindung an das öff. Netz hätte den Vorteil, dass die Touristen kommen, mit den Öffis die Stadt in Ruhe besichtigen und danach an einem ruhigen Platzerl ins Bett fallen können.
Ich finde nicht, dass wir uns dadurch an den Rand drängen lassen sondern würde es als einen mehr als fairen Kompromiss sehen.
Und das man nicht immer in der ersten Reihe stehen kann ist uns ja auch allen mehr als gut bekannt.
Berlin zum Beispiel macht es vor http://www.stellplatz-berlin.de/
Irene hat Recht und wären wir nicht einige Idealisten wie eben Irene oder Wir, dann täte sich in Österreich noch immer nichts dergleichen.Zitat:
Aber die Österreicher verhandeln immer erst nach dem Abschluß neu, bei allem.
Schuld sind z.B. auch die Womohersteller, die sollten sich eben auch mal um Stellplätze kümmern,mal die Gemeinden ansprechen, die wollen doch die Dinger verkaufen.Und wenn die Stellplätze dann auch noch Preise haben, womit beide leben können, der Vermieter und der Womofahrer, dann müßte das Problem doch lösbar sein.
Knaus hatte mal 4 Campingplätze, die dann aber später an Aral verkauft wurden. Wer sie jetzt besitzt weiß ich nicht.
Hallo Wilhelm!
Auch Du hast damit natürlich nicht ganz unrecht. Mir ist aber z.B. ein Caravan und WoMo händler bekannt, der sogar überlegt bzw. konkret plant seinen Betrieb zu verlegen weil der Bürgermeister seiner Gemeinde zwar liebend gerne seine Abgaben kassiert aber die Fahrzeug angeblich das Gesamtbild verschandeln würden. Außerdem sei dort eh keiner auf die Zigeuner neugierig.
Solang derartige Komunalpolitiker nicht endlich Anfangen ihr Hirn richtig zu benutzen werden wir es immer sehr schwer haben.
Die verstehen offensichtlich wirklich nicht, dass so ein Stellplatz auch der Gemeinde Geld bringt. Und wenn es nur durch Abgaben des Betreibers sind. Wenn die ganz gscheit wären (was bei Politiker annähernd unmöglich scheint) würde die Gemeinde selbst einen Stellplatz betreiben, da könntens den ganzen Mammon selbst einsacken.
Hallo Camper,
ich erhielt kürzlich eine Email von einem neuen Händler in Steiregg bei Linz mit folgenden Text:
.......
Wir betreiben sei 16.3.2007 einen Fachhandel für Campingzubehör.
Durch einen Kunden wurden wir auf Ihre Homeage aufmerksamgemacht
Seit 1.8.2007 betreiben wir auch einen Stellplatz mit Campingplatzcharakter (Strom, Wasser, Aufenthaltraum,......),
Wir würden uns freuen wenn Sie uns auch auf Ihre Homepage setzen würden.
wir verbleiben mit der Bitte um Kontaktaufnahme.
Tel.: 0664/ 420 31 62
od.: 0664/ 300 90 81
od. www.camping-weber.at
das zur Informtion, wer zum Beispiel dort einmal Zubehör kaufen möchte und auch dabei übernachten. (Steiregg hat einen grünen BGM manche begreifen schon) ich will ja nicht Reklame machen aber solche Firmen gehören vor den Vorhang!
servus ingrid,
man sollte auch dazusagen, er ist nicht der einzige. etliche bieten ihren kunden die möglichkeit einer übernachtung.
so z.b. fa. bachner in lieboch oder fa. doskoczil in kritzendorf um nur zwei zu nennen.
Servus Richard,
Kritzendorf haben wir schon jahrelang auf unserer Stellplatzseite.
http://www.camper-55plus.info/Stellp...itzendorf.html
Bachner in Liboch wusste ich nicht!
hi ingrid,
beim bachner vor der haupteinfahrt zwei übernachtungsplätze. übrigens kostenlos...;)
Bin jetzt über euer altes Thema gestolpert.
Naja, ich würde sagen, in Wien ist es eine Verordnung,
Verordnung des Magistrats der Stadt Wien betreffend das Verbot des Kampierens (Kampierverordnung 1985)
und verboten ist nicht nur das Übernachten, sondern sogar schon das Abstellen zu diesem Zweck !!
1. Außerhalb von Campingplätzen ist an im Freien gelegenen öffentlichen Orten verboten:
.......3. das Abstellen von Personenkraftwagen, Omnibussen, Kombinationskraftwagen, Wohnmobilen, Wohnwagen oder Wohnwagenanhängern zu Wohnzwecken sowie deren Benützen zum Wohnen (Schlafen).
Gehört endlich einmal vom Verfassungsgerichtshof überprüft !:D
servus ktm2
"Auf Grund der §§ 76 und 108 der Wiener Stadtverfassung wird verordnet:
§ 1. Außerhalb von Campingplätzen ist an im Freien gelegenen öffentlichen Orten verboten:
1. das Auflegen und das Benützen von Schlafsäcken,
2. das Aufstellen und das Benützen von Zelten sowie
3. das Abstellen von Personenkraftwagen, Omnibussen, Kombinationskraftwagen, Wohnmobilen, Wohnwagen oder Wohnwagenanhängern zu Wohnzwecken sowie deren Benützen zum Wohnen (Schlafen).
§ 2. § 1 findet auf solche Handlungen keine Anwendung,
1. die in unmittelbarem örtlichem Zusammenhang mit einer erlaubten Tätigkeit stehen (zum Beispiel Straßenbau, genehmigte Veranstaltung) oder
2. die schon nach anderen gesundheitspolizeilichen Vorschriften verboten sind.
§ 3. Wer gegen ein Verbot des § 1 verstößt, begeht eine Verwaltungsübertretung und unterliegt der hierfür im § 108 Abs. 2 Wiener Stadtverfassung-WStV, LGBl. für Wien Nr. 28/1968 in der jeweils geltenden Fassung, vorgesehenen Strafe."
nach dem Paragraphen darfst du das womo nicht einmal dazu abstellen um deinen kind ein fläschchen zu wärmen.
das wohnen nicht erlaubt ist stimmt laut Paragraph 2 gar nicht den bei genehmigten Veranstaltungen (rockkonzerte sind genehmigt) darf ich schon wieder.
wieder einmal der gummiparagraphendschungel der österreichischen Unfähigkeit!!!!!!!!
alles mit maß und ziel, eine nacht sparsam schlafen wird keinen stören, ein paar tage wohnen und Müll hinterlassen, habe ich schon bei ital. womos hinter der Börse sehen müssen gibt natürlich Unmut.
es gibt ja auch noch einen Paragraphen das ich im Fahrzeug schlafen darf um meine Fahrtüchtigkeit wieder zu erlangen.
wie immer wie man den Polizisten anschnauzt, so wird er den Paragraphen auslegen.
also viel spaß beim campen und reisen, wir werden weiterhin frei stehen, schaffen das mittlerweile sogar in kroatien ohne Probleme.