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Thema: Gebrauchter Camper zu fairem Preis?

  1. #21
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    Zitat Zitat von georgf. Beitrag anzeigen
    hat er plötzlich behauptet, dann keine Garantie mehr zu geben. Was natürlich völliger Schwachsinn war. Denn als Händler muss er garantieren, ob es ihm passt oder nicht.
    Sorry, aber das ist FALSCH!
    Er MUSS NICHT garantieren, Garantie ist freiwillig.
    Was er muss: Gewährleistung geben. Die er bei Gebrauchtware auf 1J reduzieren kann. Um die Beweislastumkehr innerhalb der ersten 6 Monate kommt er damit aber nicht herum.

  2. #22
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    Zitat Zitat von die Ottakringer Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist FALSCH!
    Er MUSS NICHT garantieren, Garantie ist freiwillig.
    Was er muss: Gewährleistung geben. Die er bei Gebrauchtware auf 1J reduzieren kann. Um die Beweislastumkehr innerhalb der ersten 6 Monate kommt er damit aber nicht herum.
    Ha genau.
    Und die 6 Monate reichen sicher bei eine versteckten Mangel....
    lg aus Oberaich , Bernhard und Familie. Karntn is lei 1


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  3. #23
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    Zitat Zitat von bernhard 1967 Beitrag anzeigen
    Ha genau.
    Und die 6 Monate reichen sicher bei eine versteckten Mangel....
    ich verstehe nicht, was du mir sagen willst?

  4. #24
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    Zitat Zitat von bernhard 1967 Beitrag anzeigen
    Ha genau.
    Und die 6 Monate reichen sicher bei eine versteckten Mangel....

    wenn dir das nicht reicht, darfst nie ein gebrauchtes fahrzeug kaufen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von soul Beitrag anzeigen
    wenn dir das nicht reicht, darfst nie ein gebrauchtes fahrzeug kaufen.
    eben. Du hast 6M Zeit, verdeckte (oder verschwiegene) Mängel zu entdecken. Das sollte gemeinhin ausreichen.

  6. #26
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    Zitat Zitat von die Ottakringer Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist FALSCH!
    Er MUSS NICHT garantieren, Garantie ist freiwillig.
    Was er muss: Gewährleistung geben. Die er bei Gebrauchtware auf 1J reduzieren kann. Um die Beweislastumkehr innerhalb der ersten 6 Monate kommt er damit aber nicht herum.
    Du hast natürlich recht, es heißt nicht Garantie. Blöd ist, dass er bei einem Gebrauchten "normale Abnützung" geltend machen kann. Und dann ist plötzlich ziemlich viel einfach "Abnützung". Wenn die Summe nicht sehr hoch ist, lehnt er sich gemütlich zurück und wartet, ob der Käufer klagt. Was sich, siehe oben, in den meisten Fällen nicht lohnt. Denn ich muss nachweisen, dass der Schaden zum Zeitpunkt des Verkaufes schon bestanden hat. Bei einem sehr teurem Schaden lohnt sich der mögliche Streitweg dann vielleicht schon.

    Wir hatten einmal bei einem Auto eine kaputte Zylinderkopfdichtung mit noch ein paar Schäden, die ich reparieren ließ. Bald nach der Reparatur zeigte sich, dass der Zylinderkopf selbst einen Riss hatte, den sie übersehen hatten. Der Werkstattchef wollte mir den Großteil der nun folgenden Kosten auf laden, weil ich "in der Preisklasse eh nichts Besseres bekomme". Erst auf meinen Hinweis, dass wir, wenn wir ein anderes Auto kaufen, ein neues nehmen, ließ ihn ein lenken. Bei Leuten, die es nicht so dick haben, kann man es ja versuchen, würde ich sagen.

    Die Tatsache, dass sich Händler bei Gebrauchten auf die Abnützung ausreden können (teilweise ja auch zu recht), macht die Gewährleistung zu einer eher labbrigen Sicherheit.

    lg!
    georgf.

  7. #27
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    Zitat Zitat von georgf. Beitrag anzeigen
    Die Tatsache, dass sich Händler bei Gebrauchten auf die Abnützung ausreden können (teilweise ja auch zu recht), macht die Gewährleistung zu einer eher labbrigen Sicherheit.
    Ich verstehe jetzt, was du meinst.
    Allerdings ist Abnutzung AUCH ein Teil des Gesamtzustandes. Wenn ich das KFZ als "top" anpreise, dann dürfen mir die abgefahrenen Bremsbeläge nicht nach 500km um die Ohren fliegen. Der Zylinderkopf auch nicht. Aber klar: immer alles eine Beweisfrage - die allerdings in den ersten 6M eindeutig zu deinen Gunsten ausgelegt wird.
    Zitat Zitat von georgf. Beitrag anzeigen
    Bei Leuten, die es nicht so dick haben, kann man es ja versuchen, würde ich sagen.
    ja, Jein.
    In der Wirtschaftstheorie nennt man die 80/20-Regel: 80% des Erfolges erreichst du mit 20% Einsatz, aber die letzten 20% kosten die 80%

    Aus der wirtschaftlichen Praxis kann ich dir sagen: es ist 90/10 eher sogar 95/5: du machst was "linkes" und 10% (eher nur 5) regen sich auf. Denen gibt man das Geld zurück und sagt "Entschuldigung". Den Rest steckst man grinsend ein. Das ist unmoralisch, verwerflich, teilweise sogar tatsächlich illegal (meist "nur" dunkelgraue Zone), aber so läuft es: wer sich nicht aufregt, dem wird am Schädel geschissen.

    Schon mal nachgesehen auf deiner Betriebskostenabrechnung für die Wohnung ob da irgendwo (Hausnummer) 70c EDV-Gebühr (oder Bankspesen) ausgewiesen sind?
    Ein absolut lächerlicher Betrag, keine Frage. Aber auch Kleinvieh macht Mist: das mal 20 Parteien im Haus, mal 12 Monate mal (Hausnummer) 100 Objekte, die die Hausverwaltung verwaltet, macht das schon 16.800,- Euros im Jahr!!! Keine weltbewegende Summe, aber ICH tät zu 16.800,- im Jahr mehr oder weniger definitiv NICH "Nein" sagen.
    Aber KEINER regt sich wegen 70c auf - lohnt ja nicht.

  8. #28
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    ich sag leicht einmal nein, wenn ich etwas bekommen kann, das mir nicht gebührt, oder das ich moralisch nicht akzeptabel finde. Aber mir ist klar, dass ich da atypisch bin. Das hat übrigens nichts mit besonders hohen moralischen Maßstäben zu tun, oder sonst irgendwelchen fragwürdigen Glaubenssätzen. Ich mag das nicht, fertig.

    lg!
    georgf.

  9. #29
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    ich bin auch so. Ich "stehle" nicht. Aber
    Der Pfad der Gerechten ist zu beiden Seiten gesäumt mit Freveleien der Selbstsüchtigen und der Tyrannei böser Männer. Gesegnet sei der, der im Namen der Barmherzigkeit und des guten Willens, die Schwachen durch das Tal der Dunkelheit geleitet. Denn er ist der wahre Hüter seines Bruders und der Retter der verlorenen Kinder.
    Andere nehmens eben leider nicht so genau - die sind sich selbst der Nächste ;-)

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