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Thema: Anfängerfragen

  1. #21
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    Super!
    Gratuliere zu deiner Entscheidung die Fähre zu nehmen!
    Deine Routenplanung war, ssgen wir mal "sehr ambitioniert" und mE so mit Kindern nicht durchführbar.
    Als selbst manchmal Kilometerfresser, würde ich mir diesen Terminplan auch ohne Kids nicht zutrauen.
    Gönnt euch nach Savona 2 Etappen. Ein Zwischenstopp in Venedig würde sich da anbieten.
    Mit kleinen Kindern kann es von Vorteil sein, zeitig in der Früh abzufahren, da schlafen sie uU noch ein paar Stunden. "Ich seh etwas, was du nicht siehst", beginnt noch früh genug...
    Grimaldi kenne ich nur von den GR-Fähren
    Mein Gefühl: als Grimaldi noch keine Beteiligungen bei Minoan hatte, war es besser.
    Triest als Probegallop wäre eine ideale Destination. Den Loiblpass würde ich als Abkürzung mitschnappen, da hast dann das Gefühl für eine echte Passstrsße auch gleich mit dabei.
    Camping Sistiana ist ganzjährig geöffnet.

    Ich wünsch euch eine tolls Reise und virl Glück mit dem "Neuen"!

    Frage: hast das mit der Auflastung bereits mit der LR abgesprochen? Genügt die 2. Blattfeder?

    lg Ferdl

    Aktualisiert am 26.07.2017
    Project Ducato
    NEU:
    http://www.ferdls-seite.at/Ducato/Ducato%20Seite%201.html

  2. #22
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    Bei diesem Typ (280) existiert eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von Fiat zur Auflstung auf 3100. Das reicht vorerst.
    Ich brauche also das Schreiben von Fiat und das Typenschild aud dem Motorraum neu von FIat)
    Dann wird kontrolliert und ein neuer Zulassungsschein ausgestellt. Laut LR mit diesen beiden Dingen kein Problem.

  3. #23
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    Wir warten noch immer auf den Reisebericht....
    Hier wird Diesel noch mit Liebe verbrannt... ツ
    #DarkDogOnTour

  4. #24
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    Naja, dann muss ich mich wohl heute Abend hinsetzen. Schön wars, unvergesslich, unbeschreiblich.

  5. #25
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    Also wir fahren 1000km mit dem Wohnwagen in 12 Stunden und das ist kein Problem, auch nicht für unsere Kinder und Hunde. Das Pausen sein müssen versteht sich von selbst. Ob Tag oder Nacht ist eigentlich egal.
    Ich und meine Familie fahren gerne. Wir habe unser WC immer dranhängen und eine große Kühlbox mit allem was das Herz begehrt.
    LG Alfred

  6. #26
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    Also, hier der Bericht:
    1.Februar.
    Nach den etwas stressigen letzten Tagen vor der Abfahrt war es soweit, gegen 11:30 kam meine Frau von der Arbeit, wir packten die letzten Sachen, verabschiedeten uns von den Housesittern und sprangen voller Erwartungen ins Wohnmobil. Der Wetterbericht gab uns ein Zeitfenster von 48h um irgendwo an die italienische Küste zu kommen bevor das Wetter wieder schlechter wurde.
    Vor allem die ersten Kilometer verliefen sehr ruhig und wir schlichen uns auf die Autobahn, der Plan war klar, wir wollten Ende der Nacht irgendwo im Raum Genua Halt machen. Nach ca 190km dann der Schock, ein kurzes rucken ging durch den Wagen und dann ein Schlagen an der rechten Vorderachse. Wir fuhren auf einen Parkplatz, es war aber unter dem Auto nichts zu sehen. Langsam rollten wir also wieder auf die Autobahn, ab ca 50kmh begann das Schlagen aber wieder. So ging das mehrmals bis wir den ÖAMTC verständigten. Dieser kam relativ rasch, stellte fest: Radlagerschaden und begleitete uns zu einem Pannenplatz mit Werkstatt. Es war mittlerweile spät geworden, also: Essen, Kinder fertig machen, Kinder ins Bett. Ich gehe Rotwein, Chips und Schokolade besorgen und wir machen uns einen gemütlichen Abend. So haben wir uns das allerdings nicht vorgestellt, dennoch: Alles Gut.

    2. Februar: Früh morgens krieche ich aus dem Alkoven, und suche die Werkstatt auf. Sie sagen mir dass das Teil frühestens nach 24h geliefert wird, sie aber danach sofort einbauen können und wir dann gegen Mittag abfahren können. Dank ÖAMTC Schutzbrief verfrachte ich alle in ein Taxi, ab nach Bad Waltersdorf und wir sind schon gegen 10 Uhr in der Therme. Die Kinder haben Spaß, uns gehts auch gut. Anders als geplant, aber gut.

    3. Februar
    Gegen 11:00 erhalte ich den Anruf der Werkstatt dass das WOMO fertig ist, also: Alle rein ins Taxi, zurück zum WOMO, bezahlen Abfahrt. Durch Slowenien, durch Italien, gegen 23:00 Halt zum Schlafen auf einer Raststätte bei Genua. Wir wollen so schnell wie möglich Richtung Süden.

    4. Februar:
    So, Frühstück und dann direkt wieder hinters Lenkrad, die beschissene Strecke RIchtung Genua ist schnell geschafft und sehr bald sind wir in Frankreich, wir fahren bis Mittags nach Cannes und dort suchen wir uns einen Stellplatz am Strand. Kinder raus, ab in den Sand. 15°, Sonnenschein. Herrlich, nach den anfänglichen Strapazen hat sich das alles also gelohnt. Alle Kinder glücklich. Weiter als bis zu den Knien traut sich aber niemand ins Wasser. Abends fahren wir dann noch bis Hyeres, wo wir dann Pizza essen gehen und in eine sehr nette Geburtstagsgesellschaft geraten.

    5. Februar
    Unbedingt wollen wir heute schon nach Spanien. Also, recht früh hinein ins Womo nachdem wir mit den Kindern noch einen Spielplatz am Meer ausuchten und ab auf die Autobahn. Das Wetter ist gut, einzig in der Provence regnet es und der Scheibenwischer gibt seinen Geist auf. Also: Mittagspause, ich repariere das Gestänge, wir essen und dann wieder ab auf die Straße. Gegen Nachmittag erreichen wir Spanien, Santa Susanna, Campingplatz direkt am Meer, wir stehen mit dem Wohnmobil am Strand im Sand. Hier sind wir angekommen und beschließen für ein paar Tage zu bleiben. Die Kinder spielen im Sand, fahren Fahrrad und genießen die Sonne. 21° und Sonnenschein erlauben es das Sommergewand auszupacken. Daniela und ich verbringen die Zeit mit Einkaufen, kochen, lesen und spanischem Wein. Es ist herrlich.
    3 Nächte auf dem Platz sollten es schließlich werden.

    Mehr folgt.

  7. #27
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    Danke, gut geschrieben! Bin schon gespannt auf die Fortsetzung
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    #DarkDogOnTour

  8. #28
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    8.Februar
    Nach den erholsamen Tagen in Santa Susanna beschlossen wir Freunde von uns auf ihrer Finca in Benicarlo zu besuchen. Ein kurzes Telefonat, und der Treffpunkt war vereinbart. Heftiger Seitenwind begleitete uns die rund 250km, dennoch kamen wir am späten Vormittag in Benicarlo am Markt an wo wir auf Martin trafen bei dem wir 2011 ein workingholiday für einige Wochen absolvierten. Nachdem die Kinder mit Früchten eingedeckt waren besuchte ich mit Martin noch kurz den Fischmarkt und danach ging es schon auf die Finca. Auch das Wiedersehen mit Cecile fiel sehr herzlich aus. Wir naschten von den hunderten Obstsorten, tranken herrlichen selbst gebrannten Grappa und besichtigten den Fortschritt auf der Finca. Am Abend wurde gekocht und gegessen und dann vielen wir auch bald ins Bett.

    9. Februar
    Vor unserer Abfahrt wurden wir noch mit Obst und Gemüse aber auch Senf, Olivenöl und Grappa für den ganzen Monat eingedeckt, dann waren wir auch schon wieder am Weg und gegen Mittags steuerten wir runter von der Autobahn Richtug Denia wo wir für einige Stunden einen herrlichen Stellplatz am Strand hatten und Hühnchen am Strand grillten sowie Fußball spielten.
    Nunja, aber wir wollten weiter, unbedingt wollte ich zu den HotSprings in Santa Fe bei Granada. Also, rein ins Auto die Kinder schliefen bald und ich legte eine Nachtschicht ein bis wir tatsächlich in Santa Fe gegen 2:00 morgens ankamen wo wir einen ruhigen Parkplatz fanden der zum Schlafen einlud.

    10. Februar.
    Wir deckten uns noch mit reichlich Fleisch und Brot ein, wollten wir doch zumindest eine Nacht bei den Hotsprings bleiben. Danach die Koordinaten ins Navi getippt und gehofft dass wir die Quellen finden. Nun ja, das Abenteuer begann. Über mehrere KM Wildwest Steinwege tingelten wir immer weiter in die Olivenhaine hinein. NAch ca einer halben Stunde näherten wir uns dem Ziel. Leider wurde der Müll mehr und die ersten verteilt stehenden Hippiebusse wurden sichtbar. Einigermaßen geschockt waren wir über welche Straße wir dann noch hoch mussten, das gelang allerdings noch relativ problemlos. Ziemlich schnell fanden wir auch einen Platz, einen unglücklichen wie sich herausstellen sollte. Als ich das Wohnmobil noch einmal ein wenig umparken wollte bemerkte ich schon, dass ich festhing. Nichts desto trotz beschlossen wir einmal mit den Kindern die Quellen aufzusuchen und zu baden. Nach ca. 2 Stunden schwimmen und plantschen mit den Hippies gingen wir zurück in unser zuHause. Allerdings regnete es zu diesem Zeitpunkt schon seit geraumer Zeit und auf Grund der Bodenbeschaffenheit machte sich ein klein wenig ein ungutes Gefühl breit. Nunja, wir checkten das Wetter und für die nächsten Tage war beinahe Dauerregen prognostiziert. Also beschlossen wir nach kurzer Beratung etwas frustriert das Feld zu räumen, die Gefahr einige Tage hier nicht mehr wegzukommen schien uns zu groß. Die Abfahrt war dann mehr als abenteuerlich, wir rutschten mehr als wir fuhren, die Reifen waren komplett mit Lehm verschmiert und hatten keinen Griff mehr.
    Dennoch konnten wir das schlechteste Stück überwinden und meine Frau gab Entwarnung, mich ließ das merkwürdige Gefühl nicht los dass das noch nicht alles war. Der Weg aus den Olivenhainen war lang, wir fuhren sehr langsam und bei einem hängenden Straßenstück passierte es, langsam aber sicher rutschte das Wohnmobil in eine RInne hinab. Ich dachte schon ich hänge, konnte aber mit viel Gas mich herausarbeiten. Kaum aus der RInne wieder draussen, einigermaßen erleichtert, der nächste Schock. Der Duc280 nahm kaum noch Gas an und rauchte Blau aus dem Auspuff sobald die Leistung erhöht wurde. Langsam und sehr leise zuckelten wir RIchtung Stadt, manchmal mit mehr Leistung, manchmal mit weniger, immer mit Rauchwolke und Gestank.
    Ölwechsel, Kontrolle der Filter, alles war umsonst was wir taten, die Leistung kam nicht zurück, der Rauch blieb. Kurz bevor wir einen Pannendienst holen wollten beschlossen wir noch nach einem Übernachtungsort zu suchen, wie auf wundersame Weise wurde der Rauch besser, die Leistung kam langsam zurück. Insofern, ab auf die Autobahn, Ziel Gibraltar. Tatsächlich hielt der Ducato, der übrigens Karl heißt durch. Alle schliefen, ich fuhr bis mitten in der Nacht bis La Linea kurz vor Gibraltar wo wir dann auf einem Campingplatz zur RUhe kamen.

    11. Februar
    Schon kurz nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zum Affenfelsen, geparkt in der MArina, schnell über die Grenze und einen Fahrer organisiert der uns "sein" Gibraltar zeigte. Unserem Großen wurde von einem Affen fast die Haube geklaut aber alle 3 Kids hatten Riesenspaß, vor allem der erste Blick Richtung Marrokko, das ferne Afrika wird vermutlich für immer in Erinnerung bleiben. Bis heute fragen sie wenn sie Berge sehen die weit weg sind ob dies "Afrika" sei. Nach dem Besuch beim Europa Point und einem kurzen Shopping Trip machten wir uns auf den Weg zu einem Camping in Tarifa.

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